Regatta
Kampf gegen den inneren Schweinehund

40 Stunden auf Wache – beim Einhandrennen rund Fünen kämpften 85 Skipper gegen Flaute, Strom und Schlafmangel. Nicht alle kamen durch

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 29.10.2013

YACHT/S. Schorr Teilnehmer des Silver Rudder Race 2013 in der Flaute

134 Seemeilen beträgt die direkte Distanz rund um Fünen, der dänischen Insel zwischen Großem und Kleinem Belt. Kreuzschläge eingerechnet, wird der Weg unter Umständen zwar deutlich länger. Dennoch sollte ein Nonstop-Törn um die Insel eigentlich binnen eines Tages zu schaffen sein.

Eigentlich!

Womit keiner beim diesjährigen Silver Rudder Race, so der Name der Veranstaltung, ernsthaft gerechnet hatte: Flaute! Schließlich fand das Rennen nicht im Hochsommer statt, sondern zum Zeitpunkt der Tagundnachtgleiche Ende September. Dann, wenn in der Regel die ersten Herbststürme das Revier heimsuchen und es allmählich ungemütlich nass und kalt wird.

Doch von Sturm konnte diesmal keine Rede sein. Im Gegenteil: Das Rennen, das zum zweiten Mal stattfand, geriet für die Solisten zur quälend langen Tortur. Fast 40 Stunden waren die Langsamsten der Langsamen unterwegs. Sie wurden geplagt von bleierner Flaute und stellenweise auch von Gegenstrom. Und wenn dann doch einmal ein leiser Windhauch aufkam, wehte es von vorn.

YACHT-Autor und Fotograf Stefan Schorr hat den zermürbenden Kampf der Skipper gegen die Unbilden des Wetters und den inneren Schweinehund dokumentiert. Sein "Renn"-Bericht ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 23/2013, ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich).


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