Bootstest
Jetzt im YACHT-Test: Was kann die neue Grand Soleil 42 LC ?

Als Blauwasseryacht soll sie viel Lebensraum bieten, reichlich Komfort und auch mal mit Schwerwetter klarkommen. Aber die 42 LC will noch mehr

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 18.02.2020
Jetzt im YACHT-Test: Was kann die neue Grand Soleil 42 LC ? Jetzt im YACHT-Test: Was kann die neue Grand Soleil 42 LC ? Jetzt im YACHT-Test: Was kann die neue Grand Soleil 42 LC ?

Jetzt im YACHT-Test: Was kann die neue Grand Soleil 42 LC ?

Sie ist die jüngste und kleinste Yacht der Baureihe, mit der die feine italienische Marke komfortorientierte Eigner ansprechen will. LC steht für "Long Cruise", eine etwas unorthodoxe Übersetzung für Langfahrt. Sinngemäß träfe der Begriff Fahrten­segeln den Charakter noch besser, denn für Abenteuertörns in hohen Breiten ist die Grand Soleil nicht gedacht.

Werftbesitzer und Vordenker Gigi Servidati hat den eleganten Kreuzer eher fürs Mittelmeer und für Ozeanpassagen im Passat konzipiert. Dabei ließ er bewusst eine ungewöhnlich starke Spreizung zu: vom reinen Fahrtenboot mit Rollgroß, Selbstwendefock und Cockpitbügel bis zur Sportversion mit höherem Alumast, Rodrigg, deutlich mehr Segelfläche und offenem Heck lässt sich die 13-Meter-Yacht konfigurieren.

EYOTY/Rick Tomlinson Rollgroß, Selbstwendefock, Cockpitbügel – in der Standardausführung ist die Grand Soleil 42 LC pragmatisch, aber schon durchaus dynamisch

Nur wenige Serienwerften bieten ein solches Maß an Individualisierbarkeit – zumal Cantiere del Pardo daneben noch die Entwicklung eines eigenständigen, mehr fürs Regattasegeln optimierten Modells vorantreibt: der für diesen Sommer angekündigten Grand Soleil 44 Performance.

Im Test erwies sich die 42 LC selbst in der Basisversion als angenehm lebendig. Sie liegt feinfühlig auf dem Ruder, lässt sich auch im Hafen gut manövrieren, und ab 8 bis 10 Knoten Wind marschiert sie munter voran – eine interessante Kreuzung aus Dynamik und Distinguiertheit.

Cantiere del Pardo Varianten der 42 LC

Besonders beeindruckt hat uns die auf der boot Düsseldorf Mitte Januar erstmals gezeigte Ausbauvariante mit nur zwei Kammern und deutlich nach achtern vergrößerter Pantry. Damit lässt die Grand Soleil keine Wünsche offen, wenn es um ausgedehnte Törns über mehrere Monate geht.

Aber auch als Dreikabiner weiß die Konstruktion von Marco Lostuzzi, deren Ausbau und Styling von Nauta Design stammt, zu überzeugen. Gehobene Qualität, gute Komfortmaße, angenehm helle und geräumige Kajüte – da gibt es wenig zu mäkeln. Ein paar Punkte fanden wir natürlich schon. Welche das sind und warum die 42 LC zur Rivalin ihrer vier Fuß längeren Schwester werden könnte, lesen Sie im ausführlichen YACHT-Test in YACHT 5/2020.

Das Heft liegt ab Mittwoch, dem 19. Februar im gut sortierten Zeitschriftenhandel – oder Sie bestellen es direkt hier bei uns als Print-Version oder digitale Ausgabe.

Die Grand Soleil 42 LC lässt es unter Deck an nichts missen: Raum, Licht, Luft, Ambiente und Solidität – da passt alles


Die gesamte Digital-Ausgabe 5/2020 können Sie in der YACHT-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Print-Ausgabe im Shop nachbestellen – solange der Vorrat reicht:

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Themen: Grand Soleil 42 LCMarco LostuzziNauta DesignYACHT 5-2020YACHT-Test

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