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Heiße Tipps für kalte Tage

Segelfreie Zeit ist Leidenszeit – aber es gibt Gegenmittel, wir verraten sie im Winter-Spezial. Dazu gibt's jede Menge Service und Lesestoff

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 05.01.2015

M. Bielefeld Winterlicher Seglerhock: Der Besuch beim Boot lohnt sich auch auf dem Trockenen

Natürlich ist es furchtbar, wenn die Yacht hoch und trocken an Land steht und an Segeln nicht zu denken ist. Da gibt es nichts schönzureden. Gleichwohl ist das kein Anlass, in allzugroße Depression zu verfallen. Denn es bestehen eine Menge Möglichkeiten, die kalte und dunkle Jahreszeit sinnvoll zu nutzen. In einem großen Spezial zeigen wir, was da so alles möglich ist.

Da wäre zunächst der Besuch beim Boot im Winterlager. Das klingt erst einmal banal, aber in Wahrheit lindert eine solche Visite die seglerischen Entbehrungen stark. Unser Autor Marc Bielefeld beschreibt, wie er dort im Gespräch mit Gleichgesinnten sein Seelenheil wiederfindet, Pläne schmiedet, sich gemeinsam mit ihnen fortträumt und sich Gedanken um sein Schiff macht. Tatsächlich ist solch ein Ort auch im Winter eine Reise wert und manches emotionale Erlebnis garantiert: „Diese Nächte – ich liebe sie. Da ist nichts, nur ich selbst, mein Boot und der Winter." Es gibt nur ein ernsthaftes Problem: Das Manöverbier ist um diese Jahreszeit doch furchtbar kalt.

Außerdem zu diesem Thema: Worauf in Sachen Versicherungen beim Winterlager geachtet werden muss, verrät ein ausgewiesener Fachmann.

J. Jepsen Chartertörn in der Karibik: eine zauberhafte Alternative zu Kälte und Dunkelheit

Im zweiten Teil des Spezials präsentieren wir eine Vielzahl von Tipps, wie Segler die dunkle Jahreszeit sinnvoll abwettern können. Wir stellen zum Beispiel Fernziele im Warmen ebenso vor wie Alternativen vor der Haustür, erklären, welche Vorbereitungen für die Arbeiten am Boot jetzt schon erledigt werden können und welche Weiterbildungsangebote es gibt – von Maschinen- und Wetterkunde bis zum Schein-Erwerb.

N. Krauss Die segelfreie Zeit wird zur Weiterbildung genutzt

Und schließlich befassen wir uns mit Seezeichen, die ja eigentlich der Sicherheit dienen, für Segler aber nicht ohne Risiko sind. Eistonnen – das sind Fahrwassermarkierungen im Wattenmeer – haben in jüngerer Vergangenheit massive Schäden an Yachten verursacht. Alle Hintergründe auch zu diesem Thema erfahren Sie in der neuen YACHT.

H. Peterson Gefahr durch Seezeichen: eine unterschneidende Eistonne bei Spiekeroog


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Themen: Winterlager

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