Seemannschaft
Hafenmanöver mit dem Radeffekt

Beim Manövrieren im Hafen macht sich der Radeffekt bei jeder Yacht unterschiedlich stark bemerkbar. Wie er entsteht und sich ausnutzen lässt

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 03.02.2015

YACHT/L. Bolle Beispiel für die Nutzung des Radeffektes beim Anlegen

Alle Boote mit einem Propeller unter dem Rumpf haben ihn, den sogenannten Radeffekt. Er ist je nach Art des Antriebs und der Form des Rumpfs unterschiedlich stark ausgeprägt, aber immer vorhanden. Der Effekt bewirkt, dass das Heck des Bootes beim Anfahren seitlich versetzt wird. Er kann zum Manövrieren bewusst genutzt werden und dann manchen An- oder Ableger sehr elegant ablaufen lassen. Rudergängern, die ihn nicht beachten, treibt er dagegen mitunter den Schweiß auf die Stirn.

Das Wissen um den Radeffekt zählt zum Pflichtrepertoire jeden Skippers. Vor allem, wenn es sich um eine unbekannte Yacht wie beim Chartern handelt, sollte man die Wirkung kennen, um das Boot bei Hafenmanövern entsprechend zu positionieren.

Wie der Radeffekt entsteht und wie er sich ausnutzen lässt, wird in der aktuellen YACHT 4/2015 erklärt und in Schritt-für-Schritt-Anleitungen gezeigt.


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Themen: RadeffektSeemannschaft

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