Ausrüstung
Gut gleiten statt schlecht rollen

Mit dem Einsatz von Kauschen kehrt eine alte Technik zurück an Bord. Was die neue Generation Umlenker leistet, zeigt der Test

  • Martin-Sebastian Kreplin
 • Publiziert am 02.08.2011

YACHT / M.-S. Kreplin Aluminium-Kauschen in Dyneema-Schlaufe

Eigentlich war das System längst veraltet. Irgendwann setzte sich die Auffassung durch, Umlenker müssten eine möglichst leicht laufende Scheibe besitzen, am besten kugel- oder nadelgelagert. Dort, wo noch in den 1960er Jahren einfache Ringe problemlos ihren Dienst als Barberholer oder Genuaholepunkt versahen, klappern heute teure Blöcke.

YACHT / M.-S. Kreplin Bei hohen Lasten kann die Ausrüstung der Leine schmelzen

Grund für das Revival der Kausch ist vor allem das immer stärker verbreitete Dyneema. Das reine Kernmaterial ist so glatt und seifig, dass es auch ohne drehende Scheibe leicht rutscht, verträgt dabei aber auch in kleinen Durchmessern schon immens hohe Lasten, die jeden Block vor eine schwere Prüfung stellen würden.

YACHT / M.-S. Kreplin Die Bruchlast der Kausch wird vor allem auch vom sie umschlingenden Seil definiert

So sind die extrem leichten Kauschen, mit zum Teil nur 12 Gramm wiegen sie gut zehnmal weniger als ein Block mit vergleichbarer Arbeitslast, vor allem für Barberholer, Baumniederholer oder andere statisch stark belastete Taljen prädestiniert.

YACHT / M.-S. Kreplin Die Kauschen sind mitunter um ein zehnfaches leichter als ein vergleichbarer Block

Wie sich die Kauschen von Antal, Barton, Holt und Kohlhoff im Vergleich schlugen, welche Anwendungen an Bord noch sinnvoll sind und wie sich die kleinen Aluminium-Ringe montieren lassen, das erfahren Sie in YACHT 17/2011


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Themen: BlockKauschTestberichtUmlenker

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