Umwelt
Grüne Hölle statt blaues Wasser

Der Baldeneysee, ein beliebtes Segelrevier, droht zu kippen. Eine Pflanzenseuche greift um sich und führt zu immer krasserer Verkrautung

  • Marc Bielefeld
 • Publiziert am 27.07.2016

K. Metzger Total dicht: Die Wasserpest macht sich breit

Verkrautung, Unterwasserdschungel, Wasserpest, Schlingpflanzenattacke – die Schlagworte klingen dramatisch, ist vom Baldeneysee die Rede. Das Essener Gewässer ist ein menschengemachtes Biotop, der größte von sechs Stauseen entlang der Ruhr, angelegt 1933, um die Fließgeschwindigkeit des Flusses zu verringern. Doch nun droht der See endgültig zu kippen: Eine Pflanze aus Nordamerika wuchert am Grund des flachen Gewässers und breitet sich aus wie eine Schuppenflechte.

Und im Ökosystem des Sees stirbt nun langsam diese Gattung aus: der Segler. Sage und schreibe 50 Wassersportvereine mit 6000 Mitgliedern gibt es am Baldeneysee, Regatten und Wettfahrten stehen fast auf der Tagesordnung. Oder besser: standen. Denn inzwischen ist der See so stark verkrautet, dass viele Boot nicht einmal mehr aus dem Hafenbecken kommen – sofort stecken sie fest in dicken Pflanzenbüscheln der Sorte Wasserpest. Unschön. Sehr unschön. Und vielleicht schon bald das Aus.

Wie schlimm es um den Baldeneysee steht, lesen Sie in YACHT 17/2016, jetzt am Kiosk, im DK-Shop  oder direkt hier  digital zu bestellen!


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der Delius Klasing Kiosk App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: BaldeneyseeBinnenrevierWasserpest

Anzeige