Regatta
Einhand transatlantik auf 6,50 Metern

Das Minitransat ist eine der härtesten Prüfungen des Segelsports. Jan Heinze aus Hamburg hat sie bestanden und ein Buch darüber geschrieben

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 05.01.2016

Mini-Transat/J. Vapillion Heinze auf seinem Serienmini „Lonestar“ beim Trainingsschlag vor Douarnenez

Eigentlich ist Jan Heinze Fahrtensegler. Sein großes Abenteuer allerdings wagte der 41-Jährige bei einer Regatta: Von Douarnenez in Frankreich über Lanzarote nach Guadeloupe in die Karibik – über 4000 Seemeilen, einhand, auf einem 6,50 Meter kurzen Serienmini.

Gleich nach dem Rennen hat Heinze ein Buch über seine Erlebnisse beim Minitransat geschrieben. Es liefert bemerkenswerte Einblicke in die Höhen und Tiefen eines solchen Extremtörns, dessen Anforderungen keineswegs nur physischer Natur sind. Das Rennen stellt merkwürdige Dinge auch mit dem Gehirn an, wie Heinze konstatiert.

Am Ende lieferte Heinze aber insbesondere seglerisch eine große Leistung ab. Nach Ruderbruch auf der zweiten Etappe hätte er aufgeben können, jeder hätte das verstanden. Doch er prügelte sein defektes Boot noch über 2000 Meilen bis ins Ziel.

Das Buch, in dem der Skipper seine Abenteuer anschaulich beschreibt, wird auf der Messe boot in Düsseldorf vorgestellt. Die YACHT druckt Auszüge vorab.

„Atlantikfieber – ein Mann, ein Boot, ein Ziel“, Delius Klasing Verlag, 22,90 Euro.


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Themen: Jan HeinzeLonestarMinitransat

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