Bootsbau
Ein ganzes Schiff für null Euro

Kaufen kann ja jeder – Bernd Schreyer dagegen hat sich ein Boot aus Dingen gebaut, die andere Leute wegwerfen. Das Material gab's umsonst

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 27.08.2013

M. Bielefeld Sie segelt tatsächlich: die "Cadler" beim Testschlag auf einem Seitenarm der Elbe

Im Jahr 1999 kam der Berliner auf die Idee, 4300 Arbeitsstunden hat er hineingesteckt – und nun segelt sein Boot tatsächlich. Es ist keine Schönheit, aber das nimmt nicht Wunder: Schreyer, ein früherer Fahrensmann, hat seinen Untersatz aus Paletten und Schrott zusammengebastelt.

M. Bielefeld Der Verklicker aus Heizungsrohr, Muttern, Kupferdraht und Tuch

In großen Chemieunternehmen staubte Schreyer ordentlich Verpackungsmaterial ab. Und was noch gut war, konnte doch wiederverwendet werden. Teile des Hamburger Hauptbahnhofs sind ebenfalls in seiner Konstruktion recycelt worden. Und das Deck war einmal der Fußboden in einem Haus, das abgerissen wurde.

M. Bielefeld 14 Jahre hat er gebastelt, jetzt ist er am Ziel: Bernd Schreyer

M. Bielefeld Der Salon aus alten Paletten, roh und unbehauen

Nun, das Konstrukt mit dem blauen Rumpf sieht denn auch etwas kantig und klobig aus, und einen Design-Preis wird es sicher nicht gewinnen. Aber das Schiff schwimmt und trägt seinen Eigner. Die YACHT war bei den ersten Testschlägen auf der Elbe dabei. Lesen Sie im neuen Heft von einem wahrhaftig aberwitzigen Bootsbauprojekt.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: CadlerPalettenbomber

Anzeige