Seenot
Die letzte Reise der "Kalythea"

Auf einer schwierigen Atlantikroute gerät ein Berliner Seglerpaar immer mehr in die Bredouille und muss schließlich sein Schiff aufgeben

  • Johannes Erdmann
 • Publiziert am 13.09.2011

Privat Der Frachter "Spar Gemini" nähert sich "Kalythea"

Es würde knifflig werden, so viel war Peter Hundt, 75, und seiner Lebensgefährtin Elke Rubin, 69, klar. Mit ihrer "Kalythea" von Brasilien hoch am Wind, gegen den Südostpassat bis zum Äquator, dann wieder am Wind gegen den Nordostpassat weiter auf die Kapverdischen Inseln. "Andere Segler und Bekannte haben das auch gemacht", sagt der Berliner, "das ging einwandfrei."

Doch was dem Paar während seiner 36 Tage dauernden Reise alles zustoßen würde, hätte keiner der beiden erwartet. Erst kann der 35 Fuß große Langkieler nicht genug Meilen nach Osten machen, kreuzt den Äquator zu weit westlich, dann bricht das Vorstag und ist nur notdürftig zu reparieren. Bei der versuchten Übergabe einiger Liter Diesel beschädigt ein Frachtschiff schließlich den Bugspriet der "Kalythea" – das Schiff macht Wasser. Mitten auf dem Atlantik trifft Skipper Hundt eine einsame Entscheidung: Sie müssen "Kalythea" zurücklassen. Er löst die Epirb aus.

Mit der Abbergung ist der Alptraum für die Berliner aber nicht vorbei.

Lesen Sie die ganze Geschichte in YACHT 20/11, ab Mittwoch, dem 14. September am Kiosk.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der Delius Klasing Kiosk App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: KalytheaRettungSeenotUntergang

Anzeige