Ostsee
Die Kurische Nehrung als Charterziel

Das Baltikum wird nur langsam eine Alternative für Crews. Doch jetzt kann man erstmals in Litauen Boote chartern. Ein Törnbericht

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 13.08.2013

Bodo Müller Yacht vor den Dünen bei Nida

Die Ostseeküste Litauens ist auf den ersten Blick in die Seekarte ein karges Gebiet für Segler: Schier endlos ziehen sich die Strände am Ufer entlang, keine vorgelagerten Inseln, kaum Häfen, wenig Buchten, die direkt an der offenen See liegen. Doch das schönste Revier des Landes liegt perfekt vor Seegang geschützt hinter dem fast 30 Seemeilen langen litauischen Teil der Halbinsel der Kurischen Nehrung, die schon Thomas Mann wegen ihrer wundervollen Natur inspirierte.

Klaipeda ist das Tor zur Nehrung, und genau dort wartet eine moderne Charterflotte nun auf Kunden. Durch die Schutzgräben der alten Stadt segelt man direkt ins Kurische Haff, einem überschaubaren, aber urigen Revier. Im seichten Wasser geht es dort entlang der spektakulären, riesigen Dünenlandschaften und alter Fischerorte, die ihren Charme bewahrt haben. Weiter östlich im Memel-Delta schließen sich weitläufige Schilflandschaften an, die noch nicht vom Mensch und zu viel Tourismus in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Auf Flüssen und Kanälen gibt es dort viel intakte Natur zu sehen.

Die ausführliche Törngeschichte jetzt in der YACHT, Nr. 18.


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Themen: CharterKlaipedakurische NehrungLitauen

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