Vereins-Törn
Die Helden von der „Heide-Witzka“

Ein kleiner Club fern der Küste schafft ein grandioses Projekt: Atlantik rund mit der Vereinsyacht – aber fast wäre sie nicht heimgekehrt

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 04.06.2014

privat Vereinsschiff „Heide-Witzka“ unter Parasailor

Zur Feier seines 25-jährigen Bestehens plant ein kleiner Club seinen großen Coup: die Atlantik-Runde mit der vereinseigenen Dufour 385. Das ist in vieler Hinsicht bemerkenswert. Der Verein, die Segelkameradschaft Buchholz, ist in der Lüneburger Heide beheimatet, fernab jeder Küste, er hat kein Clubhaus, keinen Hafen und zählt gerade mal 101 Mitglieder.

Aber es ist eine starke Truppe, in der jeder für diese Aktion tut, was er kann. Einer kümmert sich um die Bordtechnik, ein anderer um kleine Sponsoren, ein weiterer um die Öffentlichkeitsarbeit, einer um die Logistik. Und da kommt auf die Segelkameraden eine Menge zu.

So müssen sie all die oft unvorhersehbaren Anforderungen meistern, die solch eine Reise mit sich bringt: Reparaturlogistik, den Umgang mit Verzögerungen beim Crewwechsel wegen Flugausfällen – und sogar Seenot. Nach herrlich genussvollen Törns in der Karibik nämlich bricht 600 Meilen vor den Azoren das Vorstag, die Crew wird krank in schwerem Wetter, und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger schlägt vor, die Segler abzubergen und das Schiff aufzugeben.

Aber dann, unverhofft, naht Rettung. „Es war“, so sagt es ein Beteiligter, „als ob man in einer Woche zweimal sechs Richtige im Lotto hat.“

Wie es der Crew gelang, den 12 000-Meilen-Törn doch noch zu einem glücklichen Ende zu bringen, das lesen Sie in der neuen YACHT. Erste Impressionen gibt es schon vorab in unserer Online-Galerie.

Heide-Witzka

13 Bilder

Atlantik-Runde im Verein


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Themen: Segelkameradschaft Buchholz„Heide-Witzka“

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