Reportage
Die fliegenden Fischer von Sulawesi

Einst gingen Indonesier mit rasanten Booten auf Thunfischjagd. Heute fährt man mit den Sandeqs genannten Tris Rennen – ein irres Spektakel

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 01.12.2014

Slobodan Velikic Sandeq Race 2014

Thunfisch ist schnell. Sehr schnell. Wer ihn fangen wollte, musste daher ebenfalls schnell sein. An der Westküste Sulawesis, an der berüchtigten Straße von Makassar, trimmten die Fischer ihre traditionellen Proas entsprechend immer rasanter.

An bis zu 14 Meter langen Einbaumrümpfen hängten sie nicht nur einen, sondern zwei Ausleger, gefertigt aus hochflexiblem asiatischem Riesenbambus. Desgleich das filigrane Rigg, an dem sie riesige Lateinersegel befestigten. So ausgerüstet, konnten sie mit dem Thunfisch Schritt halten und ihn in voller Fahrt erlegen.

Heute wird kein Thunfisch mehr auf diese uralte und archaisch anmutende Methode gefangen. Die rasanten Segler indes gibt es immer noch. Mit ihnen liefern sich Bewohner verschiedener Dörfer entlang der Küste Sulawesis einmal im Jahr eine spektakuläre Regatta. Der kroatische Segler und Journalist Slobodan Velikic war als erster Europäer dabei. Seine spannende Reportage ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 25-26/2014, ab sofort am Kiosk und im App Store).


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Themen: AuslegerEinbäumeIndonesienProasRegattaSandeqSandeq RaceSulawesitrimarane

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