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Die Corona-Krise und der Segelsport

Noch immer steht vielerorts der Saisonstart in den Sternen. Weltweit sind Segler betroffen. Wie ein Virus für Stillstand sorgt – und was sich dagegen tun lässt

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 27.04.2020
Die Corona-Krise und der Segelsport Die Corona-Krise und der Segelsport Die Corona-Krise und der Segelsport

Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM Die Corona-Krise und der Segelsport

Während hierzulande der Unmut in weiten Teilen der Seglerschaft wächst über unsinnig wirkende Zugangs- und Auslaufverbote, geraten rund um den Globus viele tausend Langfahrercrews in mitunter echte Zwangslagen. Infolge der Infektionsgefahr hat ein Land nach dem anderen die Grenzen zugemacht. Ankommende Yachten werden abgewiesen. Die Crews, die einigermaßen sicher in einer Bucht oder einem Hafen liegen, dürfen teils nicht von Bord, sogar eine Runde Schwimmen ums Boot ist mancherorts verboten.

Wir haben Crews in aller Welt nach ihrer momentanen Lage befragt. Das Spektrum reicht von zweckoptimistisch bis verzweifelt.

Verzweifeln möchte man aber auch in Deutschland – über den Flickenteppich an Corona-Beschränkungen, der sich auch auf den Segelsport auswirkt. Während die einen an ihren Booten im Winterlager arbeiten dürfen, die Schiffe zu Wasser lassen und sogar schon zu den ersten Schlägen der Saison die Leinen loswerfen, haben viele andere das Nachsehen. Sie stehen vor verschlossenen Hallentoren und abgesperrten Hafenzufahrten – wenn sie überhaupt von der Polizei über die Grenze des betreffenden Bundeslandes gelassen werden.

Deutschland versinkt derzeit in einem Regelungs- und Zuständigkeiten-Chaos, wie es beispiellos ist. Keiner behält den Durchblick, alle sind verunsichert, und der gesunde Menschenverstand scheint auf der Strecke zu bleiben. Wir haben mehrere Beispiele aus dem Norden und Süden der Republik zusammengetragen.

Statt sich über die bestehenden Verbote zu ärgern, sind viele Segler derzeit aber auch auf der Suche nach einem sinnvollen, alternativen Zeitvertreib. Zum Beispiel bietet es sich an, die Zwangspause zu nutzen, um sein Segelwissen zu erweitern. Bücher zu lesen und Filme zu schauen, die man immer schon mal lesen bzw. sehen wollte. Oder, fast schon analog zur Steuererklärung, endlich einmal all die Papiere und Formulare zu sortieren, die sich im Laufe der Jahre so an Bord oder zu Hause angesammelt haben.

Last but not least weiß ein Seglerpaar aus eigener, leidvoller Erfahrung Rat, wie sich eine Krise am besten bewältigen lässt – indem man die damit einhergehenden Chancen zur Veränderung nutzt. Wie genau das gehen soll und worauf ihre Tipps beruhen, verraten sie im Interview.

Das und mehr ist jetzt nachzulesen im großen Corona-Brennpunkt in der neuen YACHT (Heft 10/2020, ab Mittwoch im Zeitschriftenhandel und als Digitalausgabe  erhältlich.)


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