Besonderes Boot
Der sagenhafte Sechser „Saga"

Das Boot stammt aus einer Ära, in der flott auch hübsch sein konnte. Und auch nach bald 80 Jahren ist es schön und schnell wie einst

  • Dieter Loibner
 • Publiziert am 15.04.2014

YACHT/M. Berman Der Sechser "Saga"

Entworfen und gebaut vom legendären Bjarne Aas im Jahr 1935 für einen wohlhabenden Adligen auf der Insel Bermuda, verdrehte "Saga" von Anfang an den Seglern die Köpfe. Doch um ihr nachzusehen, mussten sich die meisten nie umdrehen, denn "Saga" segelte häufig vorneweg.

Besonders angetan von ihren gefälligen Proportionen und ihrer fast aufreizenden Eleganz war der amerikanische Banker Cornelius Shields, der sich so sehr in das Boot verguckte, dass er beschloss, "Sagas" Linien zum Vorbild für eine neue Einheitsklasse heranzuziehen, die er ebenfalls von Bjarne Aas entwerfen und bauen ließ. Daraus wurden die International One Designs, eine Klasse, die bis heute an der US-Ostküste und in Nordeuropa aktiv ist.

"Saga" selbst hat die Jahre gut überstanden, weil sie fast immer die richtigen Eigner fand und auch weil sie damals von Aas und seinen stolzen Handwerkern mit exquisiten Materialien und größter Sorgfalt gebaut wurde. Seit den 1940ern befindet sich das Boot im Nordwesten der USA in der Nähe von Seattle im Bundesstaat Washington, wo der Sechser auch heute noch sehr erfolgreich segelt. Bei der unlängst abgeschlossenen mehrjährigen Restaurierung legte Besitzer Kimo Mackey selbst Hand an und scheute dabei weder Kosten noch Mühen.

Heute sieht man „Saga" die fast acht Jahrzehnte ihres bewegten Lebens in keiner Weise an. Was es mit dieser zeitlos schönen Legende sonst noch auf sich hat, steht in der aktuellen YACHT (Heft 9/14, ab sofort am Kiosk). 


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