Langfahrt
Das ewige Abenteuer: 500 Jahre Weltumsegelung

Am 20. September 1519 begann die erste Reise um die Welt als ein Törn ins Ungewisse. Bis heute ist sie eine Herausforderung – aber nun völlig anderer Art

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 16.09.2019
Fernando Magellan, Urahn aller Weltumsegler Fernando Magellan, Urahn aller Weltumsegler Fernando Magellan, Urahn aller Weltumsegler

YACHT / J. Peschke Fernando Magellan, Urahn aller Weltumsegler

Eine Flotte von fünf Schiffen unter Leitung von Fernando Magellan verließ am 20. September 1519 das spanische Sanlúcar de Barrameda. Ihr Auftrag war, neue Handelswege zu den Anbauländern wertvoller Gewürze zu erforschen. Es war eine Reise ins Ungewisse. Niemand ahnte vor 500 Jahren auch nur, ob die Umsetzung des Vorhabens überhaupt möglich sein würde. Drei Jahre später, am 6. September 1522 kehrte eines der Schiffe zurück, an Bord nur noch 18 von ursprünglich 237 Männern. An diesem Tag hatte das Häuflein der Überlebenden die erste Umsegelung der Welt vollendet.

YACHT / J. Peschke Joshua Slocum, der erste Yachtsegler, der die ultimative Reise schaffe

Eine Herausforderung ist die Reise rundum bis heute. Allerdings hat sich ihr Charakter grundlegend geändert. Vermutlich war es bei Joshua Slocum – 1898 der Erste, dem eine Weltumsegelung mit einer Yacht gelang – noch ähnlich, was den Pioniergeist und den Mut betraf, ein solches Abenteuer, das mehr als drei Jahre dauerte, zu wagen. Aber mit den Jahren wandelte sich die Herangehensweise komplett.

Da waren zunächst die Blauwasserpioniere, oft Ehepaare, die sich an die ganz große Reise machten. Allerdings nicht aus Abenteuer- oder Entdeckerlust. Dann kamen die Verwegenen, Einhand-Segler, die nun auch nonstop und sogar gegen die vorherrschenden Winde fuhren. Dann die Sportler, denen die Ozeane – am Stück oder in Etappen – als Arena dienen. Und diejenigen, die um des  Genusses und des Erlebnisses willen rundum segeln: Familiencrews, Paare, Aussteiger. Mittlerweile können sich Magellans Erben sogar bei einer Flottille einbuchen, die mit Rundumbetreuung einmal um die Erde führt. Das alles hat mit den Ursprüngen nur noch wenig zu tun, aber der Reiz ist ungebrochen.

YACHT / J. Peschke Foildende Imocas nutzen die Ozeane heute als Arena

Die YACHT lässt diese hochspannende Entwicklung in Heft 20/2019 noch einmal Revue passieren. Die Ausgabe ist ab sofort am Kiosk erhältlich, im DK-Shop  oder direkt hier digital!


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Themen: Weltumsegelung

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