Revierporträt
"Das Cowes von Deutschland"

Quer durch Schleswig-Holstein erstreckt sich die Schlei, ein Dorado für Wassersportler und Mittelpunkt der Segelszene. Was den Reiz ausmacht

  • Johannes Erdmann
 • Publiziert am 08.04.2013

Nico Krauss Die Klappbrücke Lindaunis zur Rush-Hour

Flach ist die Küste Schleswig-Holsteins. Monoton. Ihre Silhouette fast schon ein wenig langweilig, von See aus findet das Auge keinen Anker, nichts, an dem der Blick hängenbliebe. Ein Leuchtturm und ein paar Bäume über der dünnen Linie Landes fallen da schon als prägnant auf. Sie markieren eine Ansteuerung, nach der sich das platte Drumherum als sehr gelungene Tarnung erweist: Am schwarz-weißen Leuchtturm beginnt plötzlich ein ganz fantastisches Segelgebiet, landschaftlich abwechslungsreich, extrem idyllisch und geschützt – die Schlei.

Es ist eine merkwürdige Empfindung, die sich da beim Einlaufen einstellt. Durchgeschüttelt auf einem langen Seestück, gegen Ende noch einmal über die hier besonders kurzen, kabbeligen Wellen gearbeitet – und mit einem Mal ist Ruhe im Schiff. Die Schlei vermittelt sofort ein Gefühl von Geborgenheit. Als sei es, selbst beim ersten Besuch, ein Nach-Hause-Kommen.

Nico Krauss Schleimünde bei Sonnenuntergang

Für Segler eröffnet sich auf den folgenden 42 Kilometern bis nach Schleswig ein Paradies. Rund 200 Anlegestellen auf dieser Strecke, von Marina bis Steg – bereits an solchen Daten lässt sich ermessen, welch überragende Rolle der Segelsport hier spielt.

Wir haben uns an der Schlei umgesehen und mit Seglern gesprochen, die hier leben und arbeiten. Sie erzählen, warum sie ausgerechnet an diesem Meeresarm ihren Heimathafen haben. Lesen Sie den Artikel mit wunderbaren Fotos von Nico Krauss in YACHT 9/13.


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