Vergleich
Bergehilfen für den Gennaker

Schlauch und Top-Down-Rollanlagen buhlen um die Gunst des Skippers. Die Stärken und Schwächen der Systeme zeigt der Praxisvergleich

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert am 06.01.2014

YACHT/ B. Scheurer Der Bergeschlauch muss vom Vorschiff aus bedient werden, einer der wenigen Nachteile des Systems

Regattacrews stopfen den Gennaker an der Leetonne in Sekundenschnelle in Vor- oder Hauptluk. Fahrtensegler tun sich mit dem bunten Tuch oft deutlich schwerer. Ohne die zupackenden Hände der Crew und ohne Training erscheint das klassische Berge­manöver vielen riskant und kraftraubend.

Abhilfe versprechen Bergeschläuche und seit kurzem auch Rollanlagen, mit denen sich der Gennaker ähnlich einer Genua aufwickeln lassen soll. Die neueste Entwicklung dabei ist der sogenannte Top-Down-Furler. Er besteht aus einem Endlos-Roller mit Wirbel für den Segelhals, einer Antitor­sionsleine, auch Kabel genannt, und einem Toppwirbel. Anders als bei einer Rollgenua oder den schon länger erhältlichen, flachen Rollgennakern und Code Zeros ist das Vorliek des Segels hier nicht mit der Rollanlage verbunden. Vorteil der Konstruktion: Da das Segel nur vom Kopf aus gewickelt wird, sind auch sehr tiefe Schnitte mit ausgestelltem Vorliek kein Problem. Im Prinzip lässt sich jeder bestehende Gennaker mit einer Top-Down-Rollanlage setzen und bergen.

Ob das etwa 2300 Euro teure System tatsächlich so problemlos funktioniert und welche Vorteile es gegenüber einem konventionellen Bergeschlauch bietet, haben wir in der Praxis getestet. Für welchen Einsatz die Investition Sinn ergibt und wo der Bergeschlauch überlegen ist, lesen Sie in YACHT 2/2014.


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Themen: BergeschlauchFurlerGennakerRollanlageSpi-SockeTop-Down-Furler

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