Revierreport
Atlantis-Mythos und Marina-Hopping

Platon beschrieb Madeira als Überbleibsel jenes sagenhaften Riesenreichs im Atlantik. Warum, wird beim Törn entlang der Inselküste deutlich

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 03.03.2015

J. Erdmann Die "Maverick too" von Johannes Erdmann vor Madeira

Sie liegt weit draußen im Atlantik, Hunderte Seemeilen westlich von Marokko. Geschützte Buchten gibt es so gut wie keine, und auch die Zahl der Häfen ist begrenzt. Noch dazu entsprechen die meisten von ihnen nicht gerade dem, was man sich als Segler unter einer Marina mit einem Mindestmaß an Service und Komfort vorstellt.

Dennoch ist Madeira unter Seglern beliebt. Insbesondere unter Langfahrern, die auf dem Weg zu den Kanaren oder direkt auf dem Sprung über den großen Teich gen Karibik sind. Und so wird es jedes Jahr ab Herbst voll in dem etwa halben Dutzend Häfen, die sich entlang der Südküste Madeiras verteilen – bis die meisten Boote wenige Wochen später wieder aufbrechen.

Madeira lediglich als günstig gelegene Zwischenstation zu nutzen, um die Tanks und Proviantschapps aufzufüllen, würde der Insel allerdings nicht gerecht werden. Madeira trägt nicht umsonst den Beinamen "Insel der 1000 Gesichter"; es gibt jede Menge zu sehen. Wer sich die Zeit nimmt und die Küste per Boot entlangtingelt, kann von jedem Hafen aus neue Facetten entdecken. Und das sogar per Charteryacht, auch wenn das Angebot noch sehr begrenzt ist.

Welche Häfen sich anzusteuern lohnen und was es wo zu erkunden gilt, ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 6/2015, ab sofort am Kiosk und im App-Store ).


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Themen: AtlantikMadeiraReiseRevier

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