Hafenmanöver
An- und Ablegen richtig vorbereiten

Hektik und Nervosität lassen sich im Hafen auf ein Minimum reduzieren, wenn einige wenige Grundsätze und Ratschläge beherzigt werden

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 26.04.2011

YACHT / K. Andrews Rückwärts an die Pier: Die benötigten Leinen sollten parat liegen

Das perfekte Anlegemanöver per Definition gibt es nicht – zu unterschiedlich sind die Bedingungen vor Ort, zu stark variieren die Gegebenheiten an Bord. Für das Längsseitsgehen in Gezeitenrevieren gelten andere An-und Ablegetechniken als für das Festmachen an Steg und Pfählen oder mittels einer Muringleine an einer Pier. Manche Yacht hat sechs Festmacherklampen, zwei vorn, zwei mittschiffs, zwei achtern, manche wiederum nur eine ein­zige kleine vorn und vielleicht zwei achtern. Regattacrews müssen womöglich ganz ohne auskommen. Wichtig für den Ablauf eines Hafenmanövers ist auch die Crewstärke; ein Seglerpaar muss sich ganz anders organisieren als eine Zehn-Mann-Chartercrew.

Wenn diese Voraussetzungen auch mit schier unendlichen Möglichkeiten von Ma­nö­vervarianten einhergehen, gibt es doch ein paar Konstanten. Eine davon ist die richtige Vorbereitung. Die Liste der zu beachtenden Punkte ist immer gleich. Sie zu befolgen garantiert zwar noch kein gelungenes Manöver. Ohne gewissenhafte Vorbereitung jedoch steigt die Wahrscheinlichkeit von Kratzern oder Schrammen erheblich.

Die Liste der zu beachtenden Punkte mit Erklärungen finden Sie in der aktuellen YACHT 10/2011.


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Themen: AblegenAnlegen

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