Sicherheits-Spezial
Am seidenen Faden: Rettungssysteme im Test

Drei Wurfleinen-Systeme, fünf Rettungskragen, sieben AIS-MOB-Sender, zwölf Bergeschlaufen wurden ausprobiert. Ist auf die Angaben der Hersteller immer Verlass?

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 15.08.2017
Test eines Rettungskragens in der Geltinger Bucht Test eines Rettungskragens in der Geltinger Bucht Test eines Rettungskragens in der Geltinger Bucht

YACHT/Klaus Andrews Test eines Rettungskragens in der Geltinger Bucht

Die Kollegen aus dem Technikressort hatten Großes vor dem Bug. Während sich die Deckscrew über eine Elektrowinsch freuen durfte, um den Mann im Wasser aus der Geltinger Bucht zu hieven, litt dieser bei Wassertemperaturen von rund 16 Grad und mehreren kräftezehrenden Stunden immens. Aber: Es hat sich gelohnt.

Was sie aus der Flensburger Außenförde mitbrachten, einsortierten und bewerteten, dürfte der europaweit umfassendste vergleichende Warentest  zum Thema Mann-über-Bord-Systeme sein – die immerhin lebensrettend sein können.

Kernaussage 1: Rettungskragen machen wenig Sinn, da sie vielfach nicht mit einer Rettungsweste zusammen funktionieren und weil sie nicht zum Bergen taugen.

Nummer 2: Sehen Sie nach, was an Ihrem Heck hängt, und probieren Sie das System aus. Rüsten Sie eventuell um: Es kostet wenig und bringt viel – nämlich mehr subjektive und objektive Sicherheit.

Nummer 3: Gar nicht erst über Bord gehen bleibt auch mit dem besten System die optimale Option.

Die ausführlichen Testergebnisse finden Sie in YACHT 18/2017.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: AISBergeschlaufeRettungskragenRettungswesteSeenotSicherheits-SpezialWurfleine

Anzeige