Klassiker
Alte Schule unter neuen Segeln

Auf der "Ingorata" sind Generationen von Seglern Seebeine gewachsen. Jahrzehnte fuhr es Ausbildungstörns für den DHH – bis es verkauft wurde

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 20.04.2011

YACHT/M.Amme Ingorata

Eine Eignergemeinschaft um den Rostocker Volker Spiegelberg hat sich des Doppelenders bereits vor gut zwölf Jahren angenommen. In jahrelanger, mühevoller Arbeit wurde die Yacht wieder in ihren Ursprungszustand zurückversetzt. Die "Ingorata" war die letzte Konstruktion des genialen Max Oertz. Gebaut wurde sie 1927 bis 1929 auf der Schlichting-Werft in Travemünde.

Das Schiff war und ist noch immer gut für viele Geschichten. Schon der Auftraggeber war von schillernder Herkunft: Eberhard Osthaus, Sohn des berühmten Karl-Ernst-Osthaus, dem Begründer des Folkwang-Museums. Auch der Sozius war der Kunstszene zugetan, wie überhaupt die gesamte Familie und Verwandtschaft. So nimmt es kein Wunder, dass hochrangige Maler wie etwa ein Emil Nolde im Laufe der späteren Jahrzehnte an Bord der "Ingorata" gesehen wurden.

Auf welche Weise das Schiff später beim DHH landete, wie es sich dort machte und warum es heute vor Warnemünde die Segel setzt, ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 10/2011).


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Themen: Das besondere BootIngorata

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