Revierreport
Allein im Buchtenparadies

Deutsche Segler meiden weiterhin die krisengebeutelte Türkei – trotz hoher Rabatte auf Charterschiffe. Die Folgen für die Bootsbranche vor Ort sind dramatisch

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 23.07.2018
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Michael Amme Allein im Buchtenparadies

Vercharterer und viele andere, die in der Vergangenheit gut von den Yachttouristen gelebt haben, insbesondere die Betreiber von Restaurants oder Souvernirshops, haben weiterhin wenig Grund zur Freude. Im Gegenteil: Die unsicheren politischen Zustände im Land halten deutsche Segler auch in dieser Saison davon ab, ihren Urlaubstörn entlang der türkischen Küste zu segeln.

Viele Anbieter haben daher längst ihre Charterflotten verkleinert oder gar komplett in andere Reviere verlagert. Die, die geblieben sind, hoffen auf Kundschaft aus anderen Ländern. Insbesondere Segler aus osteuropäischen Staaten lassen sich von Anschlägen und Menschenrechtsverletzungen offenbar nicht davon abbringen, trotzdem in die Türkei zu reisen. Kompensieren können sie die Verdienstausfälle jedoch nicht, waren deutsche Segler doch stets die stärksten Umsatzbringer für die Charterbranche am Bosporus.

Nun aber ist jüngst von ersten Anzeichen der Erholung zu hören. Heißt das, dass man in der Türkei wieder unbeschwert auf Törn gehen kann? Wir haben uns vor Ort umgesehen und bei einer Segeltour im Golf von Fethiye mit Vercharterern, Restaurantbesitzern und auch Crews gesprochen, wie sie die Lage einschätzen.

Der aktuelle Türkei-Report ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 16/2018, ab sofort im Zeitschriftenhandel und als Digitalausgabe erhältlich).


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Themen: ÄgäisCharterfethiyeKriseReiseRevierTürkei

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