Jubiläum
125 Jahre Deutscher Segler-Verband

Im Dreikaiserjahr 1888 schlossen sich zwölf Segelvereine zusammen, um das Regattasegeln zu fördern. Heute sind es weit über tausend

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 25.02.2013

STG 470er der deutschen Nationalmannschaft 2012

Die Geschichte des DSV ist eine Zeitreise durch die Kapitel des deutschen Segelsports. Technische Entwicklung, gesellschaftlicher Wandel, all das spiegelt sich auf dem Wasser wider. Im aktuellen Heft haben wir den Geburtstag der vereinsgebundenen Segler zum Anlass genommen, diese Reise anzutreten.

Sie beginnt in der wilhelminischen Ära, als das Bordleben noch vom Standesdenken beherrscht wird. Sie führt durch die Nachkriegszeit, als die Isolation vom Welt-Seglerverband und wirtschaftliche Not zu einer Blüte kleiner, nationaler Klassen führt. Und der Blick achteraus macht auch vor dem Nationalsozialismus nicht halt, als der Segelsport vom Staat vereinnahmt wird.

Der Verband, wie er heute existiert, ist demgegenüber ein Gewächs der Nachkriegszeit. Als das Segeln wieder erlaubt ist, dauert es nicht lange, bis der GFK-Serienbau aufkommt und die Anschaffung eines Bootes auch für die Masse erschwinglich macht. Neben dem Regattasport gewinnt das Segeln als Breitensport an Gewicht.

Wie der DSV die Zeiten überstand und wie er wurde, was er ist.


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Themen: DSV

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