Liegeplatz: Schleswig-Holstein - Schlei

Naval Force 3 Challenge 30

EUR 86.000,- Französisches Trimaran-Raumwunder, de... - mehr »

Steckbrief für Naval Force 3 Challenge 30

Typ
Trimaran
Modell
Naval Force 3 Challenge 30
Baujahr
2004
Gebraucht/Neu
Gebrauchtboot
Zustand
guter Zustand
Preis
EUR 86.000,- EU-versteuert
Steuerung
Pinnensteuerung
Material
Kunststoff GfK
Standort
Schleswig-Holstein - Schlei
Abmessungen
Länge
8.00 m
Breite
6.40 m
Tiefgang
1.85 m
Gewicht
1400
Motor
Antrieb
Außenbordmotor 2-Takt
Motor
Mercury 9,9
Motorleistung
1 x 9.9 PS
Treibstoff
Bleifrei
Bootszubehör
Anker, Badeleiter, Badeplattform integriert, Batterie, Batterieladegerät, Bilgepumpe, Bimini-Top, Cockpittisch, Feuerlöscher, Gasherd, Geschwindigkeitsmesser, Kompass, Landanschluss, Navigationsbeleuchtung, Radarreflektor, Selbststeueranlage, Sprayhood, Spüle, Tiefenmesser, Trailer, Unterwasseranstrich, Windmesser, Winterpersenning
Bemerkungen
Stand 5.1.2022 Außergewöhnlicher Tri mit perfekter Synthese von Design, Seetüchtigkeit, Komfort. ENGLISH: contact form / FRANÇAIS: formulaire de contact. 1 - VORWORT DES EIGNERS 2 - GENIALER DESIGNER DES CHALLENGE 30 3 - RENOMMIERTE KLEINE WERFT 4 - EINZIGARTIGES KONZEPT DIESES TRIMARANS 4.1 - ÜBERRAGENDE SEETÜCHTIGKEIT 4.1.1 - BEAMS UND AUSSENRÜMPFE WIE DELFINE 4.1.2 - HAUPTRUMPF MIT EXPONENTIELLEM AUFTRIEB 4.1.3 - HOHE POSITION DES COCKPITS 4.1.4 - EXTRASTABILER MAST UND RIGG 4.1.5 - LANGES SCHWERT 4.2 - AUSGEKLÜGELTES RAUMWUNDER     4.2.1 - KING-SIZE-KÄPTN’S-KOJE …........ im Heck 4.2.2 - SALON MIT STEHHÖHE ……..... mitschiffs 4.2.3 - GERÄUMIGE NASSZELLE ….....… .. im Bug 4.3 - SYNTHESE ERGIBT FUTURISTISCHES DESIGN  5 - ALLGEMEINE SPEZIFIKATIONEN UND AUSRÜSTUNG 5.1 - VERARBEITETES MATERIAL: RÜMPFE5/BEAMS 5.2 - SEGEL 5.3 - INSTRUMENTE 5.4 - NASSZELLE UND LENZSYSTEME 5.5 - ANKER 5.6 - AUSSENBORDER 5.7 - BOOTSANHÄNGER 5.8 - CHALLENGE 30 AUSSERHALB DER SEGELSAISON 6 - ÜBERGABESITUATION 1 - VORWORT DES EIGNERS Als ich mich nach 25 Jahren erfreulicher Segelei auf einem 6 m-Küstenkreuzer entschloss, zu einem Trimaran zu wechseln, wusste ich von den – für mich wichtigen – Vorzügen dieser Boote: geringer Tiefgang, keine Krängung, Schnelligkeit, größere Reichweiten, Unsinkbarkeit, seekrankheitminderndes geringes Gewicht, etc… Ich hatte aber noch zwei weitere entscheidende Forderungen im Falle eines Bootswechsels: Das neue Boot sollte Schlechtwettertage erträglicher machen und ich wollte unbedingt Stehhöhe unter Deck und eine geräumige Doppelkoje haben, wo sich beide Personen unabhängig bewegen konnten, ohne sich gegenseitig zu stören/wecken.  Die Suche und Bootstests im norddeutschen Raum/Dänemark bestätigten mir – und besonders meiner Frau – wie lustvoll das Segeln auf einem Trimaran ist: insbesondere die sofortige Beschleunigung bei einer Bö, statt der Hektik auf den anderen Booten beim Krängen oder in-den-Wind-Schießen. Diese für uns noch neuen Segeleigenschaften fanden wir bei beiden bekannten und verbreiteten Serien-Tris ähnlich gut. Doch bei den zwei mir so wichtigen Forderungspunkten gab es, zumindest in der angepeilten Bootsgröße, keine befriedigende Lösung: keine Stehhöhe, Doppelkoje mit beengtem Füßedreieck/einseitigem Kojeneinstieg. Auf der Suche nach weiteren Tris fand ich endlich den CHALLENGE 30, der alles bot, was ich haben wollte. Das hier beschriebene Boot habe ich dann vor 16 Jahren in La Rochelle mit dem speziell konfigurierten Bootsanhänger abgeholt. Auf der Werft erklärten mir die Erbauer die Konstruktions-Besonderheiten dieses Trimarans. Meine Erfahrungen auf dem Atlantik und der Ostsee haben die mir damals zugesagten Eigenschaften vollauf bestätigt. Erst heute realisiere ich – beim Beschreiben der besonderen Qualitäten dieses im Norden völlig unbekannten Bootes – was für ein außergewöhnlich stabiles, sicheres und seetaugliches Boot ich damals erworben habe. Im folgenden Text berichte ich darüber. Als Architekt, der Wert auf Planungsqualität legt und sie zu schätzen weiß, erlaube ich mir auch die Genialität des Konzeptes dieses Bootes zu beschreiben. Wer sich mit dem Kauf eines Mehrrumpfbootes/Trimarans beschäftigt, wird vielleicht Interessantes/Neues für sich entdecken. Ich wünsche viel Spaß bei der Lektüre.   2 - GENIALER DESIGNER DES CHALLENGE 30 Der CHALLENGE 30 wurde 1995 von Yachtdesigner Patrice GAUDRY konzipiert.  Vier Jahre zuvor hatte dieser auch den 50-Fuß-Trimaran GAMIN mit J.-P. Bruns entworfen. Dieser Multi 50 Class/Ocean Fifty gewann zahlreiche transatlantische Regatten. So auch mehrmals die legendäre ROUTE du RHUM, bei der der GAMIN noch 2018 mit 28 (!) Jahren und trotz Holz-Epoxy-Bauweise (West System) die viel leichtere junge High-Tech-Konkurrenz hinter sich ließ (s. letztes Foto in der Galerie). So unterschiedlich Gaudrys Trimarankonzepte auch sind, überzeugen sie beide durch die fachliche Kompetenz und gestalterisch/zeitlose Kreativität ihres Designers: Diese Qualitäten garantieren offensichtlich die Überlegenheit dieser Tris über Jahrzehnte.   3 - RENOMMIERTE KLEINE WERFT AM ATLANTIK Der CHALLENGE 30 wurde in nur geringer Stückzahl in einer für den Bau besonderer Mehrrumpfboote renommierten kleinen Werft – NAVAL FORCE 3 – in La Rochelle produziert, dem französischen Epizentrum der Kata- und Trimaran-Szene. Das hier vorgestellte Boot wurde 2004 – im 9. Produktionsjahr – gebaut: Bau-Nr. 49. Im Sommer 2021 wurde NAVAL FORCE 3 – nach 35 Jahren – von drei erfahrenen Bootsbauern aus der nautischen Industrie von La Rochelle, inkl. der 8 Mitarbeiter übernommen. Neels-Trimarane – die ihre Rümpfe dort hatten bauen lassen – und auch Bali/Catana-Katamarane hatten sich ebenfalls beworben. Den Zuschlag bekam die neugegründete „Atlantic Boatyard”, die sich die Negativ-Formen des Challenge 30 und das Know-How gesichert haben, mit der Absicht, „die DNA des lokalen Spitzenhandwerks fortzuführen”. (Quelle: www.boatindustry.de). Es ist jedoch nicht vorgesehen, die Produktion der Challenge 30 fortzusetzen.  4 - EINZIGARTIGES KONZEPT DIESES TRIMARANS Es unterscheidet sich grundlegend von den größenmäßig vergleichbaren bekannten Serien-Tris in entscheidenden Punkten: – Überragende Seetüchtigkeit. – Ausgeklügeltes Raumwunder für den Komfort einer kleinen Crew. – Synthese beider Planungsvorgaben zu einem futuristisch anmutenden Design.   4.1 - ÜBERRAGENDE SEETÜCHTIGKEIT 4.1.1 - BEAMS UND AUSSENRÜMPFE WIE DELFINE  Die voluminösen Außenrümpfe und die stark nach oben gekrümmten Beams sind – wie bei vielen Blauwasser-Tris – rundum abgerundet, um sofort und ungebremst durch eine Welle zu schießen und gleich wieder aufzutauchen. Die trompetenartig erweiterten Auflageflächen der Beams auf den Schwimmern garantieren eine äußerst stabile Verbindung miteinander. Anders als bei den üblichen Schwimmern mit einem flachen Deck brauchen diese hydrodynamisch optimierten Schwimmer den Auftrieb nicht so sehr im Bugbereich (Volumen/Profil), um ein gefürchtetes Eintauchen mit Bremswiderstand zu vermeiden. Im Gegenteil, die schlanken Büge der Außenrümpfe des CHALLENGE 30 durchdringen die Welle bevor ihr größter Umfang/Auftrieb im vorderen Drittel, auf Höhe der vorderen Beams, die effektivste Querstabilität für das Boot erzeugt. Dieses Verhalten in der Welle verringert die Abbremswirkungen bei einer bewegten See ganz erheblich. Der Lee-Schwimmer gleicht dann einem Delfin, der das Boot durch die Wellen begleitet.    4.1.2 - HAUPTRUMPF MIT EXPONENTIELLEM AUFTRIEB Der schmale aber sehr hohe Bug des Hauptrumpfes verbreitert sich erst zum Deck hin zu einem erstaunlich voluminösen Auftriebskörper. Im Wasser durchdringt er zunächst – wie die Außenrümpfe – die Welle bis sein Auftriebspotenzial gefordert wird und er dann das Boot sicher und effektiv aus großen Wellen hebt.   4.1.3 - HOHE POSITION DES COCKPITS Die beim Bug beginnende Bootshöhe setzt sich über den gesamten Hauptrumpf fort. Das führt zu einer ungewöhnlich hohen Position des Cockpits, die sich auch hier bewährt: Die Crew wird vor Spritzwasser von steileren Wellen, die gegen den fliegenden Luv-Schwimmer klatschen, geschützt. Ein bequemer Aufenthalt auf dem Luv-Trampolin bleibt somit auch bei zunehmendem Seegang noch lange trocken. Nicht ganz so bequem, aber weitgehend trocken bleibt es auf dem Lee-Trampolin ebenfalls. 4.1.4 - EXTRASTABILER MAST UND RIGG Konzeptbedingt sind die Belastungen an Mast und Rigg von Mehrrumpfbooten höher als bei Einrümpfern. Es fehlt ihnen die Möglichkeit, dem Winddruck durch Krängung auszuweichen. Daher hat die Werft alle ihre Mehrrumpfboote kompromisslos mit überdimensionierten Alu-Profilen ausgestattet.   4.1.5 - LANGES SCHWERT Der Tiefgang reicht von 0,40 m (bei aufgeholtem Schwert in flachen Gewässern, zum Beachen/Trockenfallen) bis 1,85 m Tiefe und bietet dann je nach Bedarf sowohl geringste Abdrift als auch maximale Manövrierbarkeit. In der Praxis hat sich – auch auf Kursen hoch am Wind – ein viel geringerer Tiefgang mit einer entsprechend höheren Reserve zur sicherheitsrelevanten 2-m-Tiefenlinie bewährt. Ein weiterer Sicherheitsaspekt beim CHALLENGE 30 ist die obere Öffnung des Schwertkastens an Deck vor dem Mast: Hier kann das mit einer vom Eigner nachgerüsteten Bumpernase geschützte Schwert jederzeit gehoben, von Treibgut befreit oder an einem Fall freihängend kontrolliert werden.   4.2 - AUSGEKLÜGELTES RAUMWUNDER Betitelung des Challenge 30 im Test der französischen Zeitschrift BATEAUX, Juli 2001. Die bereits erwähnte ungewöhnlich hohe Position des Cockpits erweist auch hier ihre konzeptbedingten Vorteile: Der Hauptrumpf hat über der Wasserlinie viel Volumen und bietet somit drei geräumig/komfortable Sektionen:   4.2.1 - KING-SIZE-KÄPTN’S-KOJE (im Heck) Highlight ist die unter dem Cockpit in voller Breite des Rumpfes (2,45 m) eingebettete rechteckige King-Size-Käptn’s-Koje für zwei Erwachsene – ohne einengendes Füßedreieck – mit breitem Zugang, bequemer Sitzhöhe, besonders seitlich mit Rücken-/Nackenkissen und Ausblick in drei Richtungen. Ein zusammenklappbarer Cockpit-Tisch (Camping-Modell) wird platzsparend über dem Fußbereich unter der Decke eingeschoben und bei Bedarf an Deck geholt. Vier Personen können dann in der Plicht tafeln. Unter der Koje befindet sich ein sehr geräumiger Stauraum. In einem Wartungsbrunnen hat man dort auch Zugriff auf den Impeller des Speedometers (Algen/Kraut).   4.2.2 - SALON MIT STEHHÖHE (mitschiffs) Der Salon hat Stehhöhe (1,90 m), Rundum-Panoramablick im Stehen und Sitzen und bietet Platz für eine variable Sitzgruppe mit bis zu 6 Personen am Tisch. Bei abgesenkter Tischplatte können hier 2 - 3 Erwachsene/Kinder schlafen. Die Pantry hat eine Zweiflammen-Spülen-Kombi mit Fußpumpe. Vielfache Raumangebote ermöglichen es, Lebensmittel und Geschirr übersichtlich und in unmittelbarer Reichweite zu verstauen. Der 50 l Wassersack befindet sich im Heck und die zwei 2kg-Gasflaschen in einem belüfteten Schapp unter den Cockpitsitzen.  4.2.3 - GERÄUMIGE NASSZELLE (im Bug) Hier befindet sich hinter einer Tür eine großzügige Nasszelle mit etwas verringerter Stehhöhe, aber sehr bequemer Sitzfläche vor dem Waschbecken.  Die Trockentoilette (siehe Abschnitt 5.4) kann diskret „unsichtbar" gemacht werden. Hinterm Schwertkasten kann man lange Kleidung/Ölzeug in einem Schapp aufhängen. Die dreieckige Restfläche zum Bug bietet noch viel Stauraum/Liegefläche? An der Decke können seitlich über 2 m lange Spieren/Angeln/etc. sicher aufgehängt werden. Dieser Raum ist so groß, dass sich im DROP 26 – einer Version mit gleichem Rumpf wie der CHALLENGE 3O – hier eine Erwachsenen-Einzelkoje befindet und somit eine mit einer Tür abgeschlossene Kabine entsteht. Die dafür notwendigen Auflagepunkte für eine klappbare Polsterauflage sind bei dem hier angebotenen Boot bereits am Rumpf anlaminiert. Vielleicht ist das eine Lösung für ein stark schnarchendes Crew-Mitglied oder eine Schlafhöhle für ein Kind?    4.3 - SYNTHESE ERGIBT FUTURISTISCHES DESIGN Die planerischen Vorgaben der hohen Ansprüche an die Seetüchtigkeit und an ein komfortables, raffiniertes Nutzungs- und Raumkonzept optimieren sich gegenseitig und werden geschickt zu einem futuristisch anmutenden Design verschmolzen. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlicher Trimaran mit einer perfekten Einheit von Design, Seetüchtigkeit und Komfort.   5 - ALLGEMEINE SPEZIFIKATIONEN UND AUSRÜSTUNG Der Challenge 30 segelt dank seines tiefgehenden, zentralen, leicht geneigten Schwertes hoch am Wind und ist dank der Selbstwendefock wendig wie eine Jolle.  Bei Hafenmanövern dreht er mit dem an Ruderblatt/Pinne gekoppelten Außenborder „auf dem Teller”. Gemäß seiner CE-Zulassung Kategorie B ist er für Reviere außerhalb von Küstengewässern geeignet und braucht dank seiner Unsinkbarkeit keine Rettungsinsel. In engen Situationen kann er im Wasser von 6,40 m auf 2,50 m Breite zusammengeklappt werden und hat dann – ohne weitere Demontage – auch auf seinem eigenen Trailer straßentaugliche Maße. 5.1 - VERARBEITETES MATERIAL: RÜMPFE/BEAMS Hochwertige Vinylester-/Epoxid-Harze, die Osmose ausschließen, auf tri-/bi- und uni-direktionalen Glasfasern mit Karbonverstärkungen/PVC-Schaum, im Vakuum-/Infusionsverfahren. 5.2 - SEGEL – Durchgelattetes Großsegel: dreifach reffbar, 34 qm – Selbstwendefock: einmal reffbar, 13 qm – Gennaker: blau/weiß, 38 qm + BARTELS-Fockroller Performance/Endlosleine (Einhandsegler!) – Sturmfock: signalorange, unbenutzt, wie neu, 4 qm – Sonnensegel: gelb, 3-teiliges Unikat, klapp-/neigbar, 15 qm.   5.3 - INSTRUMENTE – alle Instrumente von RAY MARINE: Windmesser, Logge, Echolot  – neuer Autopilot ST 1000+ (Sept 2021) mit registrierter Garantie – Kompass – Karten-Chip mit defektem GPS Geonav 4C ( 50% auf Kartenaktualisierung) Wegen eines möglichen Bootsverkaufs wurde kein neuer Plotter angeschafft: Die Vorlieben der Skipper sind zu unterschiedlich (neueste Plotter-Generation/Navigations-App/vorhandenes System). 5.4 - NASSZELLE UND LENZSYSTEME Trockentoilette von Stardesigner COLANI (deutsches Cactus-System): keine Pumpen, kein Fäkalientank. Handwaschbecken mit Fußpumpe und Schlauchbrause. Man kann im Sitzen duschen: Schwimmerschalter unterhalb der Gräting, E-Lenzpumpe im Schapp dahinter. Große Whale-Handlenzpumpe im Heckbereich, vom Cockpit aus zu bedienen. Mit dem angeschlossenen langen, aufgerollten Schlauch können alle drei Rumpfsektionen – Heck-, Salon-, Bugbereich – gelenzt werden. Wohl bemerkt, bei einem Boot mit drei unsinkbaren Rümpfen, von denen jeder alleine mehr Auftrieb hat als die Gesamtverdrängung des Bootes.  5.5 - ANKER – Pflugscharanker 10 kg mit ca. 50 m Bleileine. – Bleigewicht-Reiter für Ankerleine. – Treibanker zum kontrollierten Ausrichten/Bremsen bei heiklem Starkwind. 5.6 - AUSSENBORDER Mercury 9.9, E-Start, 2-Takter (leicht und robust), Langschaft, Vor-/Rückwärts-Schaltung mit dem Gasgriff. Trotz geringer Benutzung – bereits bei leichtesten Winden kann gesegelt werden – kam er jedes Jahr zur Inspektion (Belege). 5.7 - BOOTSANHÄNGER Zweiachsiger Bootsanhänger BRENDERUP/THULE: – zulässiges Gesamtgewicht: 2.500 kg – TÜV 09.2023 – im Kaufpreis enthalten. 5.8 - CHALLENGE 30 AUSSERHALB DER SEGELSAISON Am Ende der Segelsaison 2021 ist das Boot ungefaltet und mit stehendem Mast an Land gekrant worden. Dazu werden vier eigene Gurte (Rundschlingen) an dafür vorgesehene klappbare Decksaugen angeschäkelt (zwei Decksaugen dienen auch zum Anschlagen der beiden Großschoten) und an den Kranhaken eingehängt. Länge der Gurte und Lage der  Hebepunkte an Deck sorgen beim Transport des Bootes zum Abstellplatz für einen sicheren Abstand zwischen Mast und Kranhaken. Üblicherweise wird der Trimaran für die Winterzeit an sechs Punkten auf dem Boden aufgepallt: zwei Pallhölzer für den Hauptrumpf, vier „Tische” für die Außenschwimmer. Das bedeutet allerdings sechs Aufliegeflächen, die erst beim nächsten Kranen – beim Zuwasserlassen – zugänglich wären. Abhilfe schafft vor Saisonbeginn ein leichtes Anheben des Trimarans (Wagenheber reicht), um ihn auf vier ausgesteiften „Achselstützen” wieder abzusetzen. Diese übernehmen dann das Gewicht des Bootes unter den stabilen Beam-/Hauptrumpf-Verbindungspunkten und lassen die drei Rümpfe frei in der Luft schweben. Nun kann ohne lästige Unterbrechung an den Rümpfen gearbeitet werden (Antifouling, etc.). Wegen der geplanten Verkaufssituation kam der Tri in diesem Jahr gleich auf diese Böcke, damit Interessenten – ohne Einschränkungen – die Rümpfe in Augenschein nehmen können. Bei der Gelegenheit wurde auch, um alle Käufer-Abholoptionen – zu Wasser und zu Lande – zu optimieren, bereits der Hart-Antifouling-Anstrich für die kommende Segelsaison aufgetragen.   6 - ÜBERGABESITUATION Der Trimaran befindet sich an Land: ungefaltet, mit stehendem Mast und abgedeckt. Das meiste laufende Gut, sämtliche Leinen/Gurte, Trampoline, Segel, Polster, zu behandelnde Holzteile, Batterien und der Außenborder befinden sich im Trockenen/von Bord und werden erst zum Saisonstart oder Verkauf herausgeholt. Das Unterwasserschiff ist klar zum Wassern.