Klassiker

Rekordbeteiligung in Flensburg

Mit 60 teilnehmenden Meter-Rennyachten setzt der diesjährige »Robbe & Berking Sterling Cup« völlig neue Maßstäbe in der Szene

Lasse Johannsen am 05.08.2013
"Trivia" auf dem Weg zum Sieg

"Trivia" auf dem Weg zum Sieg. Diese und weitere Aufnahmen vom Event bei www.nico-krauss.fotograf.de und www.galerie-elements.de

Bis gestern kamen mehr als 400 Seglerinnen und Segler aus neun Nationen mit ihren Crews beim Flensburger Segel-Club zum Robbe & Berking mR Sterling Cup zusammen. Sie kamen aus Dänemark, England, Finnland, Kanada, Norwegen, Schweden, der Schweiz und den USA sowie aus dem Gastgeberland Deutschland. Im Anschluss an die Veranstaltung erfolgte am Sonntag der Startschuss zur fünftägigen Weltmeisterschaft der Sechser. 34 Rennyachten treten hierbei an. Sie sind in die Gruppen Classic (25 Yachten) und Modern (9 Yachten) unterteilt.

Spektakulär nahm sich das Feld der acht großen Zwölfer aus. Deren älteste Teilnehmerin war die Hamburger "Heti". Der gaffelgetakelte Zwölfer feierte im vorigen Jahr seinen 100. Geburtstag und wurde von Christopher Rothe gesteuert. Erstmals begenete die Oertz-Konstruktion mit "Cintra" einem weiteren Gaffelzwölfer, blieb aber in der Gesamtwertung dahinter. Die beiden starteten mit sechs Gegnerinnen, darunter die blaue "Sphinx" vom FSC-Vorsitzenden Jochen Frank, vormals als "Ostwind" der Bundesmarine vor dem Verfall gerettet. Als Favoriten der Zwölfer wurden im Vorfeld die Schwesterschiffe "Evaine" unter Profiskipper Stig Westergaard aus Dänemark und "Trivia" des Hamburger Wilfried Beeck gehandelt. Tatsächlich konnte Beeck sich den Titel sichern, "Evaine" wurde hinter "Sphinx" jedoch nur dritte.

Die Evaine vor den modernen 6mR Yachten.

Die Evaine vor den modernen 6mR Yachten. Diese und weitere Aufnahmen vom Event bei www.nico-krauss-fotograf.de und bei www.galerie-elements.de

Bei den klassischen Sechsern hieß der Sieger Don Martin aus Kanada, gefolgt vom Amerikaner Eric Jespersen auf dem zweiten und dem Briten Poul-Richard Hoj-Jensen auf dem dritten Platz. Die modernen Sechser wurden vom Schweizer Furrer Beat engeführt, dahinter der Deutsche Dietrich Grünau und der Kanadier Ross MacDonald.

Insgesamt 18 Vertreter der kleinsten 5.5mR-Yachten traten, nach Bootsalter unterteilt, in drei Wertungsgruppen an. Als Maß der Dinge in dieser Klasse galt schon im Vorfeld der amtierende Weltmeister Markus Wieser. Im Vorjahr noch Gewinner des Robbe & Berking 6mR Sterling Cup, trat er diesmal mit seinen Vorschotern Matti Paschen und Bernd Döpke in der kleineren Meterklasse an und siegte souverän.

Klassische Segel- und Motoryachten unterschiedlicher Art trafen sich darüber hinaus während der ersten Hälfte des Events im Flensburger Stadthafen zu den Robbe & Berking Classics. Urheber und Motor der Veranstaltungen ist Oliver Berking. Der Inhaber der Flensburger Silbermanufaktur Robbe & Berking sowie der gleichnamigen Yachtmanufaktur liebt klassische "Juwelen aus Holz".

Alle Ergebnisse finden Sie hier

Fotostrecke: Bildergalerie Robbe & Berking Sterling Cup 2013

Lasse Johannsen am 05.08.2013

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