Regatta

Max Oertz lässt die Schönen bitten

Am ersten Juni-Wochenende treffen sich die Klassiker zur 13. Max-Oertz-Regatta in Neustadt – der Geburtsstadt des Namensstifters

Lasse Johannsen am 15.05.2013
Zwölfer „Heti"

Der Zwölfer „Heti" aus der Feder des aus Neustadt stammenden Konstrukteurs Max Oertz

Vom 31. Mai bis zum 2. Juni wird es auf der Neustädter Bucht wieder ein wenig so aussehen wie früher. Denn dann gehen die klassischen Yachten an den Start der 13. Max-Oertz-Regatta. Im Angedenken des Großmeisters deutscher Konstrukteurskunst lädt der Freundeskreis klassische Yachten zu Beginn der Regattasaison nach Holstein, wo Oertz im Frühjahr 1871 zur Welt kam.

Wenn auch die wenigsten der gemeldeten Yachten Oertz'sche Konstruktionen sind, so wurden in den vergangenen Jahren doch viele der noch erhaltenen Exemplare hier schon gesichtet. Im vergangenen Jahr feierte beispielsweise die "Andromeda" hier ihr Debut nach aufwändiger Restaurierung, eine Kreuzeryacht aus dem Jahr 1924. Auch die letzte Oertz’sche Kreuzeryacht, die "Ingorata", wurde bereits vor Neustadt gesichtet. Und schon oft dabei war der 100 Jahre alte Zwölfer "Heti", auch eine Oertz-Konstruktion und sogar auf dessen Werft gebaut.

In diesem Jahr haben die Veranstalter wieder ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Die Regatten bestehen aus Up-and-downs am Freitag sowie klassischen Dreieckskursen am Samstag. 41 Yachten haben bereits gemeldet, Meldeschluss ist der 25. Mai.

Lasse Johannsen am 15.05.2013

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