Bootsbau
Klinkerbauweise von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt

Das Zwischenstaatliche Komitee hat auf Initiative der Nordländer Klinkerboote und ihre Verwendung in die UN-Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 16.12.2021
Bau eines Folkebootes auf der dänischen Werft Brandt-Møller Bau eines Folkebootes auf der dänischen Werft Brandt-Møller Bau eines Folkebootes auf der dänischen Werft Brandt-Møller

Brandt-Möller Bau eines Folkebootes auf der dänischen Werft Brandt-Møller

Der Antrag ging auf eine Initiative der nordischen Länder sowie der Ålandinseln und der Färöer zurück. Norwegen war für die Koordinierung des Bewerbungsverfahrens zuständig. Darüber hinaus waren einige hundert Akteure in den Prozess involviert, darunter Bootsbauer, Verbände, Museen und Bildungsanbieter.

Mit der Ernennung ist die Verpflichtung verbunden, Maßnahmen zu ergreifen, die der Erhaltung des immateriellen Kulturgutes dienen. Das kommt schließlich dem Erhalt des traditionellen nordischen Bootsbauhandwerks zugute.

Die in Klinkerbauweise gefertigten Boote machen die Geschichte der nordischen Länder auf besondere Weise sichtbar und sind untrennbar mit deren kulturgeschichtlicher Entwicklung verbunden.

Über die kleineren Arbeitsfahrzeuge hielt der Klinkerbau auch frühzeitig Einzug in den internationalen Segelsport. Das 12-Fuß-Dinghy, eine der ersten Olympiaklassen, ist ebenso in Klinkerbauweise entstanden wie das berühmte nordische Folkeboot.

Unesco-Liste des immateriellen Weltkulturerbes


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