Gevolt und gekonnt
Vorstellung des VW ID.4 GTX

Das Sportmodell GTX hebt die Fahrdynamik des VW ID.4 auf ein ganz neues Niveau. Zwei E-Maschinen liefern satte 299 PS und durch Allrad-Antrieb eine überlegene Traktion. VW hat den ID.4 GTX zudem lecker nachgeschärft und ein klasse Ausstattungspaket geschnürt.

  • Arne Olerth
 • Publiziert am 05.10.2021
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Dynamikfans sollten sich drei Buchstaben merken: GTX. Diese transferieren den Performance-Gedanken in das Zeitalter der Elektro-Mobilität. Was dem Golf-Fan der GTI ist, das wird dem ID.-Kunden der GTX sein. Er bietet mehr Leistung, mehr Fahrspaß – mehr Emotion. Und: mehr Traktion. Denn der ID.4 GTX kommt als erster Ableger der neuen Performance-Marke nicht einfach mit einem stärkeren E-Motor an der Hinterhand. Vielmehr sorgt ein zusätzlicher Antrieb an der Vorderachse für mehr Dampf (220 kW/299 PS) und Allradantrieb.

Volkswagen VW ID.4 GTX

Zeigt der zivile ID.4 in der 150-kW-Variante mit 8,5 Sekunden für den Sprint auf Landstraßentempo schon durchaus ein dynamisches Naturell, so beweist der GTX mit beeindruckenden 6,2 Sekunden auf Tempo Einhundert echten Sportsgeist – der ID.4 GTX markiert die sportliche Speerspitze in seiner Familie. Sehr zur Freude der Interessenten gestattet ihm der elektrische Begrenzer deutlich mehr Beinfreiheit: Abgeregelt wird hier erst bei 180 anstelle von 160 Stundenkilometern.

Volkswagen VW ID.4 GTX

Damit das kurzweilige Fahrvergnügen nicht nur von kurzer Dauer ist, stattet Volkswagen des sportlichen E-SUV mit der großen Batterie mit 77-kWh-Nettokapazität aus. Der GTX-Fahrer soll damit mit einer Ladung nach dem kundennahen WLTP-Zyklus rund 480 Kilometer stromern können. Den NEFZ-Verbrauch weist das Datenblatt mit 19,1 bis 18,1 kWh je 100 km aus.

Volkswagen VW ID.4 GTX

Bedarfsgerecht geregelter Allradantrieb

Viel Gehirnschmalz steckt in der Konzeption der Aggregate, installiert Volkswagen nicht einfach zwei gleiche E-Motoren vorn und hinten. Vielmehr kommt an der Hinterachse eine permanenterregte Synchronmaschine (PSM) zum Einsatz, vorne aber eine Asynchronmaschine (ASM) – jeweils gekoppelt an ein Einganggetriebe. Technischer Unterschied: Der Rotor, der drehende Part der E-Maschine, ist bei der PSM mit Magneten bestückt, bei der ASM erzeugt elektrischer Strom das Magnetfeld. Wird dieser abgeschaltet, gibt es kaum Effizienznachteile durch Schleppverluste. Ähnlich, wie bei den bekannten Verbrenner-Modellen mit 4Motion-Allradantrieb wird die zweite Achse situativ blitzschnell zugeschaltet. Beim Cruisen etwa sorgt allein der hintere PSM für Vortrieb. Dieser wiederum bietet bauartbedingt eine höhere Effizienz, was ihn als Haupt-Antrieb prädestiniert.

Volkswagen VW ID.4 GTX

Auch optisch macht der GTX einiges her, da steht ganz in der Tradition des GTI. Besonders lecker: Die exklusive Lichtsignatur der drei LED-Spots unter den LED-Matrix-Scheinwerfern (Serie). Standesgemäß rollt das Sport-SUV auf 20-Zöllern mit 235 beziehungsweise 255 Millimeter breiten Pneus. Optional gibt es auch 21-Zoll-Felgen. Der Fahrdynamikmanager ist Serie, 15-Millimeter-Tieferlegung, Progressivlenkung und adaptive Dämpfer (DCC) sind bestellbar. Das Interieur im dunklen Farbton Soul zeigt sich mit roten Kontrastnähten liebevoll veredelt. VW gibt dem SUV mit Ambiente-Beleuchtung (30 Farben), beheiztem Lederlenkrad, klappbarer Rücksitzbank und Discover Pro-Navi sowie App Connect ein opulent geschnürtes Ausstattungspaket mit auf den Weg. Los geht's bei 50.415 Euro, eine Förderung (7.975 Euro) kann beantragt werden.

Weitere Informationen zum ID.4 GTX finden Sie unter: https://www.volkswagen.de/de/modelle/id4-gtx.html

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