Satellitenkommunikation
Inreach Mini 2: Satelliten-Notsender mit bis zu 30 Tagen Akkulaufzeit

Garmins neuer Satelliten-Notsender bietet weltweite Abdeckung, Tracking und Textnachrichten. Er lässt sich mit dem Plotter koppeln und arbeitet bis zu einem Monat autark

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert am 03.02.2022
Neben bidirektionaler Kommunikation und Notruf-System besitzt der Inreach Mini auch rudimentäre Navigationsfunktionen Neben bidirektionaler Kommunikation und Notruf-System besitzt der Inreach Mini auch rudimentäre Navigationsfunktionen Neben bidirektionaler Kommunikation und Notruf-System besitzt der Inreach Mini auch rudimentäre Navigationsfunktionen

Hersteller Neben bidirektionaler Kommunikation und Notruf-System besitzt der Inreach Mini auch rudimentäre Navigationsfunktionen

Gerade einmal 100 Gramm wiegt der Inreach Mini 2 von Garmin. Das Handgerät arbeitet mit Iridium-Satelliten und bietet unabhängig vom Mobilfunknetz weltweite Abdeckung. So können Textnachrichten an hinterlegte Kontakte gesendet sowie von ihnen empfangen werden, und es ist möglich, den eigenen Standort in Echtzeit via MapShare zu teilen. In Notfallsituationen kann über eine SOS-Taste Kontakt mit dem Garmin International Emergency Response Coordination Center (IERCC), einer rund um die Uhr besetzten Rettungszentrale, aufgenommen werden.

Während der Koordination des Rettungseinsatzes bleibt das IERCC dank bidirektionaler Kommunikation mit dem Gerät in Kontakt. Auch die hinterlegten Notfallkontakte können über diesen Weg direkt vom IERCC benachrichtigt werden. Die Akkulaufzeit hängt vom gewählten Tracking-Intervall ab. Bei einer zehnminütigen Aufzeichnung arbeitet der Sender 14 Tage autark. Wird nur alle 30 Minuten eine Position bestimmt, läuft der Tracker nach Herstellerangabe ganze 30 Tage ohne externe Stromversorgung.

Hersteller Über den Inreach Mini 2 lassen sich weltweit Testnachrichten an registrierte Kontakte senden und von diesen empfangen

Durch Pfeilnavigation zu Wegepunkten oder auf vorab definierten Routen und dem integrierten digitalen Kompass bietet der Tracker zudem eine rudimentäre Navigationsfunktion. Laut Hersteller soll sich der Inreach Mini auch mit Garmin-Kartenplottern koppeln lassen, womit sich beispielsweise das Tracking starten und stoppen oder ein Notruf auslösen lässt. Außerdem können eingehende Textnachrichten angezeigt und beantwortet werden.

Das Handgerät ist nach IPX7 als wasserdicht spezifiziert. Mit dem separat erhältlichen Unterwassergehäuse sind sogar Tauchgänge bis zu einer Tiefe von 100 Metern kein Problem. Der Inreach Mini 2 soll 400 Euro kosten. Für die Nutzung der Satellitenkommunikation ist ein Abo erforderlich. Die Tarife starten bei etwa 15 Euro im Monat. Eine Übersicht findet sich hier .

Weitere Informationen bei Garmin

Das Werbevideo zum Inreach Mini 2 von Garmin


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Themen: GarmininreachIridiumNotfall-Sendersatellitenkommunikation

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