Ausrüstung
Wechselstrom aus der Kiste

Mit der Marke Champion kommt ein neues Sortiment von kompakten Generatoren auf den Markt, die auch für Segler nicht unattraktiv sind

  • Martin-Sebastian Kreplin
 • Publiziert am 15.08.2016

Hersteller Champion-Generator

Ja, sie sind laut. Ja, sie stinken. Und ja, sie sind der beste Weg, um sich in der Ankerbucht unbeliebt zu machen. Aber nach wie vor ist und bleibt der Stromgenerator die sicherste Lösung, autark Strom zu erzeugen. Und Bedarf für Strom gibt es immer und überall.

In den USA sind hierfür Geräte von Champion beliebt, sie sind nun auch in Deutschland erhältlich. Im umfangreichen Sortiment für Segler attraktiv sind zum Beispiel die zwei kleinsten Modelle mit 1000 und 2000 Watt Leistung. Beide setzen auf Inverter-Technik und werden von einem 80 Kubikzentimeter großen Vier-Takt-Motor angetrieben. Gestartet wird per Seilzug, die gebotene Sinus-Qualität des erzeugten Stroms soll auch für empfindliche Verbraucher geeignet sein.

Die Maße sind mit 45 mal 28 mal 40 Zentimetern angenehm kompakt, das Gewicht von 18 beziehungsweise 25 Kilogramm für das Zwei-Kilowatt-Modell geht in Ordnung. Den Schalldruckpegel gibt Champion mit leisen 53 db(A) an, allerdings bezieht sich dieser auf eine Messentfernung von sieben Metern. Steht der Generator in der Plicht, ist er in einem Meter Abstand demnach etwa 72 db(A) laut – das ist marktüblich, aber nicht besonders leise. Eine Tankfüllung reicht für bis zu zehn Betriebsstunden, unter Volllast ist es weniger. Mit einem Preis von 499 Euro für das kleine Modell und 789 Euro für die Variante mit 2,3 Kilowatt liegen die gelben Champions im Markt-Mittelfeld.


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Themen: GeneratorStromerzeugung

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