Seefunk fürs iPhone

Von Borkum bis Bermuda: DP07 als App

Sendungsarchiv, Kanalfinder, Livestream – Delta Papa 07 kann jetzt auch mobil empfangen werden. Hier sind die wichtigsten Funktionen

Karolina Meyer-Schilf am 17.09.2014
DP07App

Auch ohne Internet- oder Mobilfunkverbindung sucht die App den stärksten Sender

Der Service von DP07 ist für Kunden nun auch per Smartphone erhältlich. Seewetter-Apps gibt es zwar viele. Das kleine Programm kann aber mehr als nur Wetter und wartet mit einigen praktischen Neuerungen auf: So zeigt der Kanalfinder zum Beispiel den je nach aktueller Position stärksten Kanal an. Da der Finder dazu die GPS-Daten des iPhones nutzt, funktioniert das ohne jegliche Mobil- oder Internetverbindung. Ebenfalls praktisch: Sollte man sich zuvor außerhalb der Reichweite aller von DP07 betriebenen Küstenfunkstellen befunden haben, kann man sich automatisch benachrichtigen lassen, sobald man das Sendegebiet wieder erreicht.

DP07App2

Auf Wunsch wird man automatisch benachrichtigt, sobald man sich wieder im Sendegebiet befindet

Außerdem in den Kanalfinder integriert ist ein Notrufpaneel, das auf Knopfdruck eine telefonische Verbindung zu Delta Papa sowie der DGzRS herstellt.

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Per Notrufbutton kann man sich wahlweise mit Delta Papa 07 oder der DGzRS verbinden lassen

Wer sich seinen aktuellen Seewetterbericht am liebsten von Kapitän Reiner Dietzel vorlesen lässt, braucht sich nun um die Ausstrahlungszeiten nicht mehr zu kümmern: Das Sendungsarchiv verzeichnet unter anderem alle Sendungen der letzten Tage und stellt sie zum Nachhören bereit. 

Den Livestream wiederum kennen viele Nutzer schon von der DP07-Homepage: Er ist nun auch in die App integriert, sodass man jede Konferenz via Smartphone und Internetverbindung mitverfolgen kann.

Eine siebentägige kostenlose Testversion kann hier heruntergeladen werden, anschließend kostet die App 22,99 Euro pro Saison. Für Neukunden gibt es sie ein Jahr kostenlos.

Kapitän Reiner Dietzel und der Entwickler Dr. Helge Städtler stellen das neue Programm ausführlich auf der Hanseboot vor. Die App läuft derzeit auf iPhone und iPad, eine Androidversion ist in Arbeit und soll möglichst bis zum Messebeginn am 25. Oktober fertig sein. 

Karolina Meyer-Schilf am 17.09.2014

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