Angrillen
Praktische Grills für unterwegs

Freiluft-Essen: Saftige Steaks, geröstetes Gemüse oder ein paar deftige Würstchen gehen immer. Hier kommen die feurigen Begleiter für Winterlager und Landgang

  • Michael Rinck
  • Karolina Meyer-Schilf
 • Publiziert vor 3 Monaten
Praktische Grills für unterwegs Praktische Grills für unterwegs Praktische Grills für unterwegs

YACHT/J. Kubica Praktische Grills für unterwegs

Das abendliche Grillen am Heckkorb gehört zweifellos zu den Highlights eines jeden Törns. Weil ausgerechnet das aber in deutschen Häfen kaum noch erlaubt ist, pilgern in der Saison allabendlich die Crews an Land und bevölkern dort die Grillplätze. Erfreulicher Nebeneffekt eines eigentlich unerfreulichen Umstands: Es ist fast egal, für welches Grill-Modell man sich entscheidet. Nur gut zu verstauen muss er sein – und schmecken sollen Fleisch und Gemüse selbstverständlich auch.

Das gilt übrigens ebenso für die schnelle Wurst zwischendurch, wenn es beim Auswintern mal wieder länger dauert und die Märzsonne bei den Arbeiten am Schiff noch nicht allzu sehr wärmen will: Ein kleiner Snack am warmen Feuer ist immer willkommen.

Hier sind die Grills für alle Fälle:

Best Buddies: Fennek 4Fire und Hexagon-Feuerschale

Michael Rinck

Das deutsche Unternehmen Fennek hat mit dem 4Fire * genannten Grill und der Hexagon-Feuerschale * eine interessante Kombination im Angebot. Beide werden aus Einzelteilen zusammengesteckt und nehmen gestaut sehr wenig Platz ein. Die Feuerschale besteht aus sechs seitlichen Teilen plus dem Boden, der alle anderen in Position hält. Der Grillrost besteht aus zwei Teilen, eins mit Gitterrost und einer Platte, auf der auch Spiegeleier oder Omelettes zubereitet werden können. Zusammen mit zwei Füßen ist der 4Fire auch ohne Feuerschale benutzbar; diese hat aber den Vorteil, dass nach dem Grillen noch ein Feuer gemacht werden kann. 4Fire und Hexagon kosten im Set 125,60 Euro.

Der Kleine: Esbit Faltgrill

YACHT/N. Günter Vorsicht bei Nürnbergern: Sie können durchrutschen

Der Camping-Klassiker aus Edelstahl ist der Faltgrill von Esbit *. Lässt sich mit wenigen Handgriffen aufbauen und liefert dank höhenverstellbarem Rost ein solides Grillergebnis. Aber Vorsicht: Dünne Würstchen können vom Rost in die Kohle rollen. Transporttasche und Kohlebeutel gehören zum Lieferumfang. 75 Euro.

Der Dünne: Fireplace

YACHT/N. Günter Sieht aus wie ein Blumentopf und wird außen ziemlich heiß: Der Fireplace

Aus dem dünnen Blechpaket wird in Sekundenschnelle ein Blumentopf-ähnliches Gerät, der Fireplace *. Seine Stabilität bezieht die Konstruktion aus dem Grillrost und einer Strebe. Diese kann aber leicht aushaken, womit die Kohle nach unten durchsackt. Wird auch außen sehr heiß. Keine Tasche dabei, dafür günstig im Preis: 32 Euro.

Der Klassiker: Cobb

YACHT/N. Günter Er funktioniert auch an Bord, wenn's denn mal erlaubt ist: Außen wird der Cobb-Grill nicht heiß

Grillen, Braten, Backen – der Cobb-Grill * ist enorm vielseitig. Zudem bleibt er unten kühl, raucht kaum und ist sehr windresistent. Am besten funktioniert er mit den zugehörigen Spezialbriketts. Die beschichtete Grillplatte sogt für gleichmäßige Hitzeverteilung und lässt sich leicht reinigen. Es gibt zahlreiches Zubehör zum Aufrüsten. Der Preis variiert je nach Ausstattung um die 188 Euro.

Der Luftige: Lotus

YACHT/N. Günter Immer gut belüftet ist der Lotus-Grill

Der Lotus-Grill * verfügt über einen kleinen Elektromotor, der die Luftzufuhr reguliert. Er besitzt eine zusätzliche Prallplatte und erreicht dadurch eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Mit der Originalkohle sehr geringer Asche-/Funkenflug. Die Temperatur ist über den Luftstrom gut regelbar. Das Gehäuse bleibt kühl. Starter-Set * mit Tasche, Kohle und Würstchenzange ab 163 Euro.

Der Handliche: Relaxdays Klappgrill

YACHT/N. Günter Klappgrills sind handlich und verfügen über eine überraschend große Grillfläche

Schnörkellos und funktional kommen Klappgrills wie der von Relaxdays * daher. Er ist flach zusammenklappbar und verfügt über Griffmulden zum Transportieren. Die Grillfläche ist verhältnismäßig groß, er ist leicht aufzubauen, und zumindest in der Mitte ist die Wärmeleistung sehr gut. Zum Rand hin wird es deutlich kühler. Um 25 Euro.

Der Vielseitige: Cadac Gasgrill

F. Gunkel

Der Safari Chef ist ein kompakter Gasgrill und wird mit vier verschiedenen Grilloberflächen geliefert: ein Brenner mit Topfständer, ein Grillrost, eine Grillplatte und einen Topf, der auch als Deckel genutzt werden kann. Dank seiner klappbaren Beine und der mitgelieferten Tragetasche ist der Cadac Safari * einfach zu transportieren. Kostenpunkt 138 Euro.

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YACHT

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