Ausrüstung
Neuheitenwelle: Raymarine gibt Gas

Nach einem interessanten AIS-Empfänger und Transciever setzt der Konzern die Produktoffensive mit neuem Plotter und neuen Instrumenten fort

  • Martin-Sebastian Kreplin
 • Publiziert am 05.08.2011

Hersteller Die neue Generation Raymarine

E7 und i70. Klingt zunächst unscheinbar, doch versteckt sich hinter diesen Kürzeln die neueste Entwicklung von Branchenriese Raymarine.

E7, das ist zum Beispiel ein sieben Zoll großer Kartenplotter mit einer Fülle an Gimmicks. Allen voran: die eingebaute W-Lan-Sendeeinheit, die es erlaubt, I-Pads und I-Phones drahtlos an das Gerät zu koppeln. Und damit die Möglichkeit schafft, diese Geräte als drahtlose Zusatzdisplays zu verwenden.

Hersteller Die neue Generation Raymarine

Aber auch wer kein Apple-Gadget besitzt, kann sich über zusätzlichen Komfort freuen. Zum Beispiel über die per Bluetooth verbundene Fernbedienung. Sie lässt sich bei Bedarf an der Steuersäule montieren, während das Gerät geschützt auf dem Kajütdach hinter der Sprayhood steht. Obwohl das Gerät selbst diesen Schutz eigentlich nicht braucht. Dank einem per LED hinterleuchteten Display soll es trotz geringer Stromaufnahme auch im hellen Sonnenlicht gut ablesbar bleiben – sogar für Träger von Sonnenbrillen mit polarisierten Gläsern.

Für leichtere Bedienung soll die neue Nutzeroberfläche "Lighthouse" sorgen. Raymarine verspricht mit diesem System eine deutlich intuitivere Bedienung sowie ein hohes Maß an möglichen Individualisierungen.

Die Preise des E7 sind, geboten an der Funktionsvielfalt, moderat. 1.900 Euro sind für das Gerät zu zahlen, noch einmal 130 Euro für die Fernbedienung.

Hersteller Die neue Generation Raymarine

Passend zur Anzeige E7 gibt es auch bei den Instrumenten Neuheiten. Das i70 genannte Gerät besitzt ein vier Zoll großes Display, gut genug für bis zu 43 Millimeter hohe Ziffern, je nach Anzeigemodus. Die Ablesbarkeit gibt Raymarine mit bis zu 160 Grad an, bei besserer Sonnenlichttauglichkeit und gleichzeitig reduzierter Stromaufnahme.

Hersteller Die neue Generation Raymarine

i70, per NMEA2000 oder klassisch analog angeschlossen, kann Wind, Geschwindigkeiten, Tiefen, Maschinendaten und vieles mehr anzeigen und ist in der Variante p70 oder p70R als Autopiloten-Steuereinheit nutzbar. Wie auch das Display E7 verfügt die i70-Reihe über das neue Lighthouse-Benutzerinterface.

Die Preise beginnen bei 625 Euro bis hin zu 714 Euro für das Autopilotenmodell p70R.

Erstmalig werden die neuen Geräte vom 17. bis 25. September auf der Interboot in Friedrichshafen zu sehen und zu testen sein. Weitere Informationen und technische Details auf der Website von  Raymarine .


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Themen: ElektronikRaymarine

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