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Mitmachen und Daten sammeln

Erst durch die von Seglern geloteten Tiefendaten wird Open Seamap zur echten Seekarte. Mit dem günstigen Datenlogger kann jeder mithelfen

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert vor 6 Jahren

Openposeidon Ein See in der Schweiz ist das Pilotprojekt zur Erstellung von Tiefenlinien aus Crowdsourcing-Lotungen

Open Seamap gehört zu den bekanntesten freien Seekartenprojekten. Bisher fehlen der Karte aber die Tiefeninformationen im für Segler interessanten Bereich. Damit sich das schnellstmöglich ändert, haben die Entwickler des Projekts einen Datenlogger gebaut, der die nötigen Informationen von Echolot und GPS beim Segeln automatisch aufzeichnet.

Hersteller Der Datenlogger von Open Seamap zeichnet Echolot- und GPS-Daten aus dem NMEA0183-Netzwerk auf, sodass sie in die Crowdsorcing-Seekarte integriert werden können 

Zusätzlich zum NMEA0183-Eingang besitzt der Baustein einen Lage- und Beschleunigungssensor, sodass auch Schiffsbewegungen im Seegang erfasst werden. Nach dem Anschluss ans Bordnetzwerk werden Positions- und Tiefendaten von GPS und Echolot automatisch auf einer SD-Karte gespeichert. Nach dem Törn können die Daten vom Anwender auf den Open-Seamap-Server hochgeladen werden. Dort werden die nötigen Korrekturen vorgenommen und die Daten in die Karte integriert, sodass sie für jedermann zugänglich sind.

Der Datenlogger kann unter http://depth.openseamap.org/logger-bestellen bestellt werden. Er kostet 30 Euro plus Versand.

Weitere Informationen unter http://depth.openseamap.org .

Einen ausführlichen Artikel über die Seekartenerstellung per Crowdsourcing finden Sie in YACHT 6/2015.


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Themen: crowdsourcingDatenloggeropen seamap

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