Bordelektrik
Lüfterlose Alles-Lader aus Frankreich

Mit der Y-Power-Serie stellt Cristec universelle Automatikladegeräte vor, die auch bei hohen Umgebungstemperaturen für volle Akkus sorgen

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert am 04.02.2015

Hersteller Die Ladegeräte der Y-Power-Serie von Cristec können drei Batteriebänke laden, hier die 25-Ampere-Ausführung

Wer die Bordakkus im Hafen schnell wieder auffüllen will, braucht ein kräftiges Ladegerät. Doch viele Produkte bringen ihre Nennleistung nur, wenn sie entsprechend gekühlt werden. Hat die Werft den Lader gut versteckt in der Backskiste oder unter den Kojen installiert, kommt es oft zum Hitzestau, und das Ladegerät regelt die Leistung herunter.

Wenn die Belüftung nicht verbessert und die Wärme abgeführt werden kann, sind die Geräte der Y-Power-Serie von Cristec eine Alternative. Laut Herstellerangabe arbeiten die Automatiklader bis zu einer Umgebungstemperatur von 60 Grad mit voller Leistung – und das sogar lautlos. Zumindest die Ausführungen mit 16, 25 und 40 Ampere Ladestrom besitzen keinen Lüfter, dieser ist nur beim 60 Ampere starken Topmodell nötig.

Alle Geräte können den Ladestrom auf bis zu drei Batteriebänke verteilen, wobei jeder Ausgang einzeln überwacht und abgesichert ist. Eine fünfstufige Ladekurve soll für effektives Auffüllen der Bordakkus und eine lange Lebensdauer der Batterien sorgen. Zudem lassen sich die Lader im Winterlager auch ohne Akkus als Netzteil betreiben. Für besonders hohe Ladeströme können bis zu vier Geräte parallelgeschaltet werden.

Für diverse Akkutypen geeignet

Ob es sich bei den Energiespeicher um Nass-, Gel-, AGM- oder Lithiumakkus handelt, kann am Gerät eingestellt werden. Für exotischere Batterietypen bietet der Hersteller spezielle Softwarevarianten an. Eine CAN-Bus-Schnittstelle erleichtert die Integration der Lader in ein Bussystem und ermöglicht eine komfortable Fernsteuerung über einen optionalen Touchscreen.

Die Preise beginnen bei 371 Euro für die 25-Ampere-Ausführung, die 40-Ampere-Variante kostet 612 Euro. Das 60-Ampere-Topmodell ist für 818 Euro zu haben, jeweils in der 12-Volt-Version. Ab April soll zudem die 16-Ampere-Variante für 293 Euro lieferbar sein, dann sind auch 24-Volt-Modelle erhältlich. Auf alle Geräte gibt der Hersteller drei Jahre Gewährleistung. In Deutschland werden die aus Frankreich stammenden Lader von Kiel-Nautik vertrieben.

Weitere Informationen unter www.kiel-nautik.com


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Themen: BordelektrikCristecLadegerätY-Power

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