Innenausbau
Kannste knicken: ultraleichtes Kohlefaserscharnier

Extrem dünn, ganz ohne bewegliche Teile und dazu noch zum Aufkleben: Das Carbonhinge von Niemeyer sieht vielversprechend aus

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert am 14.02.2017
Mit einer Dicke von 0,8 Millimetern trägt das Scharnier kaum auf. Die Montage erfolgt durch Kleben Mit einer Dicke von 0,8 Millimetern trägt das Scharnier kaum auf. Die Montage erfolgt durch Kleben Mit einer Dicke von 0,8 Millimetern trägt das Scharnier kaum auf. Die Montage erfolgt durch Kleben

A.W. Niemeyer Mit einer Dicke von 0,8 Millimetern trägt das Scharnier kaum auf. Die Montage erfolgt durch Kleben

Gerade einmal 0,8 Millimeter trägt die dünnste Variante des Scharniers auf. Möglich wird dies durch eine Kombination von Kohlefaserlaminat und Kevlargewebe. Während die Kohle für die nötige Stabilität sorgt, ermöglichen die Kevlarfasern den Verzicht auf konventionelle Gelenke. Stattdessen werden einfach die Fasern geknickt. Das Scharnier ähnelt einem Klavierband und kann um 180 Grad geklappt werden.

A.W. Niemeyer Mit einer Dicke von 0,8 Millimetern trägt das Scharnier kaum auf. Die Montage erfolgt durch Kleben 

Je nach zu erwartender Belastung sind zwei verschieden Stärken erhältlich. Die unterschiedlichen Grundlängen zwischen 5 und 30 Zentimetern lassen sich beliebig auf die nötige Länge kürzen. Neue Wege geht Niemeyer auch bei der Montage. Ein derart dünnes Scharnier lässt sich kaum mit Schrauben befestigen – die Köpfe wären wesentlich dicker als das Scharnier, daher wird das Gelenk einfach mit Epoxidharz aufgeklebt. Die Preis beginnen bei 7 Euro.

Die Produkte sind in ein bis zwei Wochen erhältlich, Bestellung und weitere Infos bei A. W. Niemeyer.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der Delius Klasing Kiosk App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: aufklebenCarbonhingeKlebescharnierKohlefaserScharnier

Anzeige