Rückrufaktion
Führende Katwerften rufen Fluchtluken zurück

Vor September 2018 eingebaute Notausstiege der Firma Goiot können schadhaft sein und werden werftseitig ausgetauscht

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 13.02.2020
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Morten Strauch Führende Katwerften rufen Fluchtluken zurück

Lagoon, Fountaine Pajot, Balia Catamarans und Nautitech – die führenden Katamaranwerften mit Ausnahme des südafrikanischen Herstellers Leopard haben eine gemeinsame Rückrufaktion gestartet. Die den Werften und Händlern bekannten Eigner wurden bereits angeschrieben. Mit einem öffentlichen Aufruf möchten die Werften jedoch auch Gebrauchtbooteigner erreichen, die nicht in den Firmennetzwerken erfasst sind.

YACHT/T. Moya Diese Variante ist nicht als schadhaft eingestuft: Fluchtluk mit Scheibe zum Herausschlagen

Es geht um die innen an den Rümpfen angebrachten Fluchtluken. Diese sollen einer Crew im Falle einer Kenterung ermöglichen, das auf dem Kopf schwimmende Schiff zu verlassen oder auch in das Schiff gelangen zu können. Die vor September 2018 gelieferten Luken können aus ihren Rahmen fallen und der Kat dann stark Wasser machen. Wobei dem Käufer an diesem Datum noch nicht ablesen kann, aus welcher Charge die auf seinem Schiff eingebauten Luken stammen. Zu diesem Zweck und für die weiteren Maßnahmen sollen möglicherweise Betroffene ihren Händler oder die Werften direkt ansprechen. Auf der Seite des Lieferanten Goiot Systems findet sich bereits ein Video , das den Austausch zeigt.


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Themen: Bali CatamaransFluchtlukFountaine PajotGoiotLagoonNautitechRückrufaktion

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