Segeltechnik
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Simpel Bow Rigg nennt der Engländer Iain Simpson seine Variante der Passatbesegelung. Sie soll lange Ozeanpassagen bequemer machen

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert vor 6 Jahren

Iain Simpson Das Groß wird auch vor dem Wind nur etwa 45 Grad weit aufgefiert – so lenkt es den Luftstrom in die luvwärtige Fock

Spi und Gennaker sind raumschots zwar die effektivsten Segel. Setzen, Trimm und Bergen der bunten Tücher ist aber mit einigem Aufwand verbunden – und kann für kleine Crews bei zunehmendem Wind schnell zur Herausforderung werden. Für lange Ozeanpassagen im Passat sind sie daher wenig geeignet, dort kommt es schließlich nicht auf den letzten Zehntelknoten Geschwindigkeit an.

Vielmehr muss die Be­segelung möglichst einfach zu bedienen sein und auch unter Autopilot gut funktionieren, sodass Kursschwankungen weitgehend ausgeschlossen sind. Die vom Engländer Iain Simpson ent­wickelte Variante der Passatbesegelung soll genau diese Eigenschaften bieten und sich zudem von kleinster Crew bedienen lassen. Da fast keine Arbeiten auf dem Vorschiff nötig sind, nennt er sein System Simple Bow Rigg oder kurz Simbo-Rigg.

"Mit dem Simbo-Rigg bleibt die Yacht jederzeit voll manövrierfähig, und die Crew kann ohne großen Aufwand auf Wetter- oder Kursänderungen reagieren", beschreibt Simp­son die Vorteile seines Konzepts. "Das Boot kann von einer Person gehalst oder von Raumschots- auf Vormwindkurs umgetrimmt werden. Selbst zum Reffen muss niemand das Cockpit verlassen."

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Themen: Iain SimpsonPassatbesegelungSimbo-RiggSimpel Bow Rigg

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