Seenotsignalmittel
Rückrufaktion für Safelink-Epirbs

Wegen einer möglichen Fehlfunktion durch schneller alternde Plastikgehäuse ruft der Hersteller Kannad-Marine seine Epirb-Serie zurück

  • Johannes Erdmann
 • Publiziert am 18.01.2016

Johannes Erdmann Epirb der Kannad-Safelink-Serie

Der Hersteller Kannad Marine weist auf mögliche Fehlfunktionen seiner Epirb-Serie Safelink hin. Die Ursache hierfür liegt nach eigener Aussage in dem gelben Plastikgehäuse, das "durch den Einfluss bestimmter Umwelteinflüsse schneller altert" als erwartet. Um einem Ausfall im Seenotfall vorzubeugen, bittet Kannad Marine alle Besitzer genannter Epirb, ihre Geräte online zu registrieren. Sollte ein Austausch nötig sein, wird man per E-Mail über das Prozedere und die Kontaktadresse der Servicepartner informiert.

"Obwohl der festgestellte Fehler die Einsatzfähigkeit der Epirb-Serie nur in sehr wenigen Fällen beeinflussen wird, glauben wir, dass es wichtig ist, eine breiter angelegte Vorsorge zu treffen", schreibt der Hersteller auf seiner Website und warnt: "Falls Sie glauben, eine der betroffenen Epirbs zu besitzen, sollten Sie die Epirb nicht weiterhin als primäres Rettungs- und Signalmittel an Bord Ihrer Yacht einsetzen."

Betroffen sind sowohl die manuelle und die automatisch auslösende Ausführung der Safelink-Epirb.

Besitzer werden gebeten, ihr Gerät auf der Website www.safelinkepirbsupport.co.uk  zu registrieren. Dafür ist die Seriennummer (CSN) nötig, die auf der Rückseite des Geräts angegeben ist.


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Themen: EpirbFehlerKannadMaterialfehlerMissfunktionsafelinkVersprödung

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