Seemannschaft

Ankermanöver: Richtig Ankern sichert Platz in engen Buchten

Überfüllte Ankerplätze sind in vielen Revieren in der Saison die Regel. Wer die richtigen Manöver kennt, findet trotzdem noch Platz. Die Tipps im PDF-Download

Andreas Fritsch am 05.05.2018
Bojenfeld Ankern Charter Italien MAM_GIG007
Michael Amme
Charter Manöver Landleine 2016 BSc_IMG_2492

Ausbringen einer Landleine. Wo es erlaubt ist, kann man sie an einem Baum befestigen

Gerade in Revieren wie Kroatien, Mallorca oder auch manchen Teilen Frankreichs und Italiens wird es im Sommer eng. Schon gegen den frühen Nachmittag füllen sich die Buchten, und wer zu spät kommt, muss damit rechnen, dass kein Platz mehr zum freien Schwoien am Anker bleibt. Doch womöglich ist der Weg in die nächste Bucht zu weit, oder die Crew will unbedingt bleiben, weil das Restaurant am Ufer beliebt ist oder eine schöne Altstadt besichtigt werden soll. 

Dann helfen bestimmte Ankermanöver, auch in der kleinsten Lücke noch Platz zu finden. Der Klassiker ist natürlich die ausgebrachte Landleine. Aber nicht immer ist das machbar, sei es, weil am Ufer keine Befestigungsmöglichkeit vorhanden ist oder weil es nahe am Land zu flach wird. Zudem machen viele Crews Fehler beim Ausbringen der Leinen, die das Manöver unnötig verkomplizieren.

Wer dann noch weiß, was Bahamas-Style-Ankern, V-Anker oder ein Reitgewicht auf der Kette bringen, ist klar im Vorteil.

In der YACHT Nr. 8/2018 erklären wir die besten Manöver – und vor allem, wie man sie tatsächlich richtig fährt! Das Heft ist im DK-Shop erhältlich, oder Sie laden sich den Artikel direkt über den Link unten herunter.

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Andreas Fritsch am 05.05.2018