Segel-Podcast

Von einem der auszog, England zu umrunden. Teil VIII

Die "Crusader" von Micha Hölzen wird fit gemacht für den Törn. In Teil 8 des Podcasts beschäftigt sich der Autor zudem mit rechtlichen Fragen seines Vorhabens

Pascal Schürmann am 04.05.2019

Micha Hölzen und sein Segelkollege Laurenz Schlüter sind vollauf damit beschäftigt, das Boot für den geplanten Törn rund England auszurüsten. Was muss mit, was nicht? Daneben macht sich Hölzen aber auch Gedanken über die eine oder andere Frage, die wohl jeden Segler interessiert.

Etwa: Ist ein Ankerbier am Ankerplatz eigentlich erlaubt? Was passiert, wenn der Brexit kommt? Oder auch: Wie einigt man sich in einer Eignergemeinschaft, wenn einer – oder beide – das Boot nach dem Törn wieder verkaufen wollen?

Rat holt sich Hölzen von einem auf Wassersportrecht spezialisierten Experten, dem Kieler Rechtsanwalt Ben Tanis.

Juristische Klippen und wie man sie umschifft – der achte Teil des Bootschaft-Segel-Podcasts von Michael Hölzen. Einfach auf die Play-Taste mit dem Pfeil klicken, und los geht's. Oder die Audio-Datei über das Auswahlmenü rechts im Player herunterladen, um sie später anhören zu können. Der nächste Teil folgt in der kommenden Woche. 

Bootschaft-Logo

Bootschaft Teil 8

Und hier geht es direkt auf die "Bootschaft"-Seite von Michael Hölzen, mit der Möglichkeit, seinen Podcast dort oder direkt bei iTunes zu abonnieren.

Zum Hintergrund: 

Podcast Hölzen Bootschaft

Podcast-Autor Michael Hölzen

Seit 15 Jahren ist der Berliner Micha Hölzen leidenschaftlicher Segler. Auf dem Wannsee fing alles an, die erste Kenterung, aber auch der erste Ausflug auf eigenem Bug mit gerade erworbenem Binnenschein – "unbezahlbar", wie er sagt. Danach habe ihn das Segeln mit all seinen Facetten nie wieder losgelassen, Schritt für Schritt erweiterte er seinen Horizont.

In diesem Sommer möchte er mit seinem Freund Laurenz Schlüter einen ganz besonderen Törn segeln, von dem sie schon lange geträumt haben: rund England. Die beiden Männer sind Freiberufler und können sich für den Törn eine dreimonatige Auszeit nehmen. 

Das Problem: Hölzen und Schlüter besitzen kein eigenes Boot. Und sie wollen auch keins. Chartern, leihen oder irgendwo mitsegeln kommt für sie aber auch nicht infrage. Was also tun?

Kurzerhand fassen Hölzen und Schlüter einen Entschluss: Sie werden Bootseigner auf Zeit. Sprich, nur für die Dauer des Törns. Heißt konkret, kurz vor Beginn des Törns schaffen sie sich eine Yacht an, die sie unmittelbar danach sofort wieder verkaufen wollen.

Ob das aber funktioniert, ohne am Ende mit einem großen Loch im Geldbeutel dazustehen?

"Fast alle Segelfreunde haben nur mit dem Kopf geschüttelt, als sie von dem Plan hörten", sagt Hölzen. Und auch diverse Bootshändler, bei denen er vorstellig wurde, winkten ab. Beirren lassen hat er sich davon nicht.

Inzwischen sind Hölzen und Schlüter Eigner einer gebrauchten First 30 von Beneteau. Schon in wenigen Wochen wollen sie aufbrechen zum großen Törn.

Als hauptberuflicher Radiojournalist berichtet Micha Hölzen regelmäßig über die Reise in einem eigenen von ihm produzierten Podcast namens "Bootschaft"

Podcasts lassen sich prima auf dem Weg zur Arbeit, während der Fahrt zum Schiff oder abends beziehungsweise am Wochenende daheim auf dem Sofa hören. Oder auch an einem verregneten Hafentag in der Bootskajüte.

Pascal Schürmann am 04.05.2019

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