Segel-Podcast
Von einem der auszog, England zu umrunden. Teil VII

Ostern wurde es ernst. Die "Crusader" von Micha Hölzen kam ins Wasser. In Teil 7 seines Podcasts erzählt der Autor vom mit Spannung ersehnten ersten Probeschlag

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 25.04.2019
Die "Crusader" auf dem Fehmarnsund Die "Crusader" auf dem Fehmarnsund Die "Crusader" auf dem Fehmarnsund

M. Hölzen Die "Crusader" auf dem Fehmarnsund

Für Micha Hölzen und seinen Segelkollegen Laurenz Schlüter hieß es am vergangenen Wochenende, zum ersten Mal die Segel ihres im Winter gebraucht gekauften Schiffs zu setzen. Ein Moment, an den sich wohl jeder Bootsbesitzer sehr gut zurückerinnern kann.

Um vier Uhr morgens packten die beiden frischgebackenen Eigner in Berlin ihr Auto, dann ging es nach Fehmarn. Kaum angekommen, geht die First 30 auch schon in den Kran. Der Vorbesitzer hilft dann noch beim Maststellen, und kurz darauf heißt es: "Leinen los!"

Auf zum Probeschlag – der siebte Teil des Bootschaft-Segel-Podcasts von Michael Hölzen. Einfach auf die Play-Taste mit dem Pfeil klicken, und los geht's. Oder die Audio-Datei über das Auswahlmenü rechts im Player herunterladen, um sie später anhören zu können. Der nächste Teil folgt in der kommenden Woche. 

Bootschaft Teil 7

M. Hölzen

Und hier geht es direkt auf die "Bootschaft"-Seite von Michael Hölzen, mit der Möglichkeit, seinen Podcast dort oder direkt bei iTunes zu abonnieren .

Zum Hintergrund: 

Seit 15 Jahren ist der Berliner Micha Hölzen leidenschaftlicher Segler. Auf dem Wannsee fing alles an, die erste Kenterung, aber auch der erste Ausflug auf eigenem Bug mit gerade erworbenem Binnenschein – "unbezahlbar", wie er sagt. Danach habe ihn das Segeln mit all seinen Facetten nie wieder losgelassen, Schritt für Schritt erweiterte er seinen Horizont.

M. Hölzen Podcast-Autor Michael Hölzen

In diesem Sommer möchte er mit seinem Freund Laurenz Schlüter einen ganz besonderen Törn segeln, von dem sie schon lange geträumt haben: rund England. Die beiden Männer sind Freiberufler und können sich für den Törn eine dreimonatige Auszeit nehmen.

Das Problem: Hölzen und Schlüter besitzen kein eigenes Boot. Und sie wollen auch keins. Chartern, leihen oder irgendwo mitsegeln kommt für sie aber auch nicht infrage. Was also tun?

Kurzerhand fassen Hölzen und Schlüter einen Entschluss: Sie werden Bootseigner auf Zeit. Sprich, nur für die Dauer des Törns. Heißt konkret, kurz vor Beginn des Törns schaffen sie sich eine Yacht an, die sie unmittelbar danach sofort wieder verkaufen wollen.

Ob das aber funktioniert, ohne am Ende mit einem großen Loch im Geldbeutel dazustehen?

"Fast alle Segelfreunde haben nur mit dem Kopf geschüttelt, als sie von dem Plan hörten", sagt Hölzen. Und auch diverse Bootshändler, bei denen er vorstellig wurde, winkten ab. Beirren lassen hat er sich davon nicht.

Inzwischen sind Hölzen und Schlüter Eigner einer gebrauchten First 30 von Beneteau. Schon in wenigen Wochen wollen sie aufbrechen zum großen Törn.

Als hauptberuflicher Radiojournalist berichtet Micha Hölzen regelmäßig über die Reise in einem eigenen von ihm produzierten Podcast namens "Bootschaft" .

Podcasts lassen sich prima auf dem Weg zur Arbeit, während der Fahrt zum Schiff oder abends beziehungsweise am Wochenende daheim auf dem Sofa hören. Oder auch an einem verregneten Hafentag in der Bootskajüte.


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