Segel-Podcast

Von einem der auszog, England zu umrunden, Teil VI

Im Winter hat Micha Hölzen eine alte First 30 gekauft. Nun geht sie ins Wasser. Ob alles gut geht? In Teil 6 seines Podcasts gibt ein anderer First-Segler Tipps

Pascal Schürmann am 17.04.2019

Für Micha Hölzen und seinen Segelkollegen Laurenz Schlüter wird es in dieser Woche spannend. Am Karsamstag wird die First 30, die sie Ende 2018 gekauft haben und die seitdem im Winterlager auf Fehmarn stand, endlich zu Wasser gelassen. Dann steht die Endabnahme an.

Zuvor überlegen sie, was wohl noch alles am Boot gemacht werden muss, damit es fit für den geplanten Törn rund England wird. Hilfe erhalten sie unversehens von Frank aus Hamburg, der den Podcast verfolgt. Auch er hat mal eine Beneteau First 30 besessen und ist damit mit seiner ganzen Familie von Griechenland rund Europa bis nach Deutschland gesegelt.

Im ersten Teil der neuen Episode schildert der Hamburger seine Eindrücke vom Segelverhalten dieses immerhin über 40 Jahre alten Bootstyps. In der zweiten Hälfte wird es dann ungleich praktischer: Das neue Dingi wird mitten in Berlin ausprobiert. 

Endspurt – der sechste Teil des Bootschaft-Segel-Podcasts von Michael Hölzen. Einfach auf die Play-Taste mit dem Pfeil klicken, und los geht's. Oder die Audio-Datei über das Auswahlmenü rechts im Player herunterladen, um sie später anhören zu können. Der nächste Teil folgt in der kommenden Woche. 

Bootschaft Teil 6

Bootschaft-Logo

Und hier geht es direkt auf die "Bootschaft"-Seite von Michael Hölzen, mit der Möglichkeit, seinen Podcast dort oder direkt bei iTunes zu abonnieren.

Zum Hintergrund: 

Seit 15 Jahren ist der Berliner Micha Hölzen leidenschaftlicher Segler. Auf dem Wannsee fing alles an, die erste Kenterung, aber auch der erste Ausflug auf eigenem Bug mit gerade erworbenem Binnenschein – "unbezahlbar", wie er sagt. Danach habe ihn das Segeln mit all seinen Facetten nie wieder losgelassen, Schritt für Schritt erweiterte er seinen Horizont.

Podcast Hölzen Bootschaft

Podcast-Autor Michael Hölzen

In diesem Sommer möchte er mit seinem Freund Laurenz Schlüter einen ganz besonderen Törn segeln, von dem sie schon lange geträumt haben: rund England. Die beiden Männer sind Freiberufler und können sich für den Törn eine dreimonatige Auszeit nehmen. 

Das Problem: Hölzen und Schlüter besitzen kein eigenes Boot. Und sie wollen auch keins. Chartern, leihen oder irgendwo mitsegeln kommt für sie aber auch nicht infrage. Was also tun?

Kurzerhand fassen Hölzen und Schlüter einen Entschluss: Sie werden Bootseigner auf Zeit. Sprich, nur für die Dauer des Törns. Heißt konkret, kurz vor Beginn des Törns schaffen sie sich eine Yacht an, die sie unmittelbar danach sofort wieder verkaufen wollen.

Ob das aber funktioniert, ohne am Ende mit einem großen Loch im Geldbeutel dazustehen?

"Fast alle Segelfreunde haben nur mit dem Kopf geschüttelt, als sie von dem Plan hörten", sagt Hölzen. Und auch diverse Bootshändler, bei denen er vorstellig wurde, winkten ab. Beirren lassen hat er sich davon nicht.

Inzwischen sind Hölzen und Schlüter Eigner einer gebrauchten First 30 von Beneteau. Schon in wenigen Wochen wollen sie aufbrechen zum großen Törn.

Als hauptberuflicher Radiojournalist berichtet Micha Hölzen regelmäßig über die Reise in einem eigenen von ihm produzierten Podcast namens "Bootschaft"

Podcasts lassen sich prima auf dem Weg zur Arbeit, während der Fahrt zum Schiff oder abends beziehungsweise am Wochenende daheim auf dem Sofa hören. Oder auch an einem verregneten Hafentag in der Bootskajüte.

Pascal Schürmann am 17.04.2019

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