Segel-Podcast

Von einem der auszog, England zu umrunden – jetzt reinhören!

Micha Hölzen plant einen Törn. Nur hat er kein Boot und will auch keins. Da kommt ihm eine Idee. Teil 1 seines Abenteuers, über das er in einem Podcast erzählt

Pascal Schürmann am 04.04.2019

Bootschaft Teil 1

Seit 15 Jahren ist der Berliner Micha Hölzen leidenschaftlicher Segler. Auf dem Wannsee fing alles an, die erste Kenterung, aber auch der erste Ausflug auf eigenem Bug mit gerade erworbenem Binnenschein – "unbezahlbar", wie er sagt. Danach habe ihn das Segeln mit all seinen Facetten nie wieder losgelassen, Schritt für Schritt erweiterte er seinen Horizont.

In diesem Sommer möchte er einen ganz besonderen Törn segeln, von dem er schon lange geträumt hat: rund England.

Das Problem: Hölzen besitzt kein eigenes Boot. Und er will auch keins. Chartern, leihen oder irgendwo mitsegeln kommt für ihn aber auch nicht infrage. Was also tun?

Kurzerhand fasst Hölzen einen Entschluss: Er wird Bootseigner auf Zeit. Sprich, nur für die Dauer des Törns. Heißt konkret, kurz vor Beginn des Törns schafft er sich eine Yacht an, die er unmittelbar danach sofort wieder verkaufen will.

Ob das aber funktioniert, ohne am Ende mit einem großen Loch im Geldbeutel dazustehen?

Podcast Hölzen Bootschaft

Podcast-Autor Michael Hölzen

"Fast alle Segelfreunde haben nur mit dem Kopf geschüttelt, als sie von dem Plan hörten", sagt Hölzen. Und auch diverse Bootshändler, bei denen er vorstellig wurde, winkten ab. Beirren lassen hat er sich davon nicht.

Inzwischen ist Micha Hölzen Eigner einer gebrauchten First 30 von Beneteau. Noch steht das Boot an Land, doch schon in wenigen Wochen will er aufbrechen zu seinem großen Törn.

Als hauptberuflicher Radiojournalist berichtet Micha Hölzen regelmäßig über seine Reise in einem eigenen von ihm produzierten Podcast namens "Bootschaft". Den ersten Teil über den Kauf der Yacht ist jetzt hier zu hören – einfach auf die Play-Taste mit dem Pfeil klicken und los geht's. Die nächsten Teile folgen in den kommenden Tagen. 

Podcasts lassen sich prima auf dem Weg zur Arbeit, während der Fahrt zum Schiff oder abends beziehungsweise am Wochenende daheim auf dem Sofa hören. Oder auch an einem verregneten Hafentag in der Bootskajüte.

Pascal Schürmann am 04.04.2019

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