Havarie

Zwei Segler auf der Nordsee verunglückt

Gestern ist ein gekenterter Jollenkreuzer nahe Cuxhaven entdeckt worden. Die Retter fanden darin einen Toten. Ein zweiter wurde in der Wesermündung gefunden

Pascal Schürmann am 28.09.2020
gekenterter Jollenkreuzer "Ela"
DLRG

Die vor der Nordseeküste bei Spieka-Neufeld gekenterte "Ela" 

Die beiden Segler waren offenbar auf dem Rückweg von der Insel Neuwerk nach Bremerhaven, als sich das Unglück aus bisher unbekannter Ursache ereignete. Ein Segler entdeckte am gestrigen Sonntagmorgen ihr rund sieben Meter langes Boot kopfüber vor der Küste treibend unweit der Hafeneinfahrt von Spieka-Neufeld. Der Ort liegt rund zehn Kilometer südwestlich von Cuxhaven an der Nordseeküste.

Im flachen Wasser war der Jollenkreuzer mit dem Mast im Schlick steckengeblieben. Die alarmierte DLRG und Feuerwehr, die das Boot bargen, entdeckten dann im Innern den toten Segler. Der zweite wurde einige Zeit später in der Wesermündung treibend gefunden. Auch für ihn kam jede Hilfe zu spät. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei einem der beiden um den 52-jährigen Eigner des Bootes handelt. 

Laut Wasserschutzpolizei könnte das Unglück Folge schweren Wetters gewesen sein, das zum Unglückszeitpunkt herrschte. Mehrere Segler hätten im selben Zeitraum mit Sturmböen auf der Nordsee zu kämpfen gehabt.

Pascal Schürmann am 28.09.2020

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