Messe

Zusagen großer Aussteller bringen Hamburg Boat Show auf Kurs

Mit Dehler, Hanseyachts und Jeanneau sind die ersten namhaften Werften auf der neuen Hamburger Bootsausstellung vertreten – Termin: 17. bis 21. Oktober

Jochen Rieker am 06.03.2018
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Hamburg Boat Show

Das Logo steht schon, das Programm auch. Im Oktober geht's los!

Mit großem Optimismus und breiter Unterstützung aus der Wassersportwirtschaft nimmt die Hamburg Boat Show Fahrt auf. Das zeigte sich gestern bei einem Treffen der Organisatoren und wichtiger Aussteller an der Hamburger Außenalster. 

Auf EInladung des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes (DBSV) und der Messe Friedrichshafen, die für die Umsetzung verantwortlich ist, kamen zwei Dutzend Branchenvertreter zusammen, um über den Nachfolge-Event der Hanseboot zu beraten. Dabei wurde eine große Solidarität spürbar und der Wille, in der Hansestadt auch künftig eine interessante und fachlich fundierte Bootsausstellung zu präsentieren.

Selbst die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC), die wegen der Aufgabe der Hanseboot in die Kritik geraten war, befürwortet den Neustart. So habe sich Messechef Bernd Aufderheide "aktiv in die Verhandlungen eingebracht", sagte DBSV-Präsident und Judel/Vrolijk-Gesellschafter Torsten Conradi. "Erst vor ein paar Tagen haben wir den Vertrag mit der HMC unterschrieben."

Die Hamburg Boat Show soll erstmals im kommenden Herbst stattfinden, und zwar vom 17. bis 21. Oktober. Drei Hallen der Hamburg Messe und Congress GmbH sind dafür reserviert: B5, B6, B7. Sie umfassen zusammen rund 30.000 Quadratmeter, etwa die Hälfte der genutzten Fläche auf der Interboot in Friedrichshafen.

Projektleiter Dirk Kreidenweiß zeigte sich gestern äußerst zuversichtlich, dass die Ausstellung schon bei ihrer Premiere ausgebucht sein wird. "Wir wollen was Großes aufbauen", sagte er. Und danach sieht es aus. Spontan gaben die drei Werften, die auf der Hanseboot zu den größten Ausstellern zählten, ihre Zusage für die neue Messe. Dehler, Hanseyachts und Jeanneau werden definitiv dabei sein, alle mit mehreren Segelyachten. Auch Bente hat angekündigt, die Hamburg Boat Show zu besuchen. 

Interessant dabei: Die großen Marken waren sich rasch einig, auf das Steg-Konzept zu setzen, bei dem mehrere Marken an einem gemeinsamen Laufsteg "andocken" – eine Abkehr vom Prinzip der eigenen Messestände. Allein das wird der Veranstaltung "einen ganz anderen, eigenständigen Charakter verleihen", befand Richard Gründl von Gründl Bootsimport, dem norddeutschen Händler von Jeanneau und Prestige.

Darüber hinaus sicherten auch mehrere andere namhafte Unternehmen bereits ihr Kommen zu: Versicherer Pantaenius etwa, Ausrüster und Fachhändler Gotthardt und die Segelwerkstatt Stade. Zwar wird die Messe nicht auf Anhieb die Größe der Hanseboot erreichen; das Angebot verspricht aber mehr als ausreichend zu werden, zumal Dirk Kreidenweiß auch ein attraktives Rahmenprogramm zu den Themen Charter, Refit und Board-Sport plant. Er rechnet mit 30.000 bis 40.000 Besuchern. Der Eintrittspreis wird bei 14 Euro liegen.  

Jochen Rieker am 06.03.2018

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