Unglück

Wrack der "Cheeki Rafiki" gefunden

Traurige Gewissheit: Die Rettungsinsel war noch an Bord. Damit gibt es kaum noch eine Chance, die vier britischen Segler lebend zu finden

Michael Rinck am 26.05.2014
"Cheeki Rafiki" ohne Kiel wieder gefunden

Der Rumpf der "Cheeki Rafiki" ohne Kiel. Von der Mannschaft fehlt jede Spur

Nachdem die US Coast Guard den treibenden Rumpf der "Cheeki Rafiki" am Freitag gesichtet hatte, wurde er von Schwimmern der US Navy untersucht. Des Weiteren wurde, wie die BBC berichtete, die Identität der Beneteau First 40.7 geklärt und nach möglicherweise in der Kabine eingeschlossenen Personen gesucht. Außerdem wurde die Rettungsinsel gefunden. Das ist eine traurige Nachricht für alle, die auf einen glücklichen Ausgang der umfangreichen Suchaktion gehofft hatten. Die Mannschaft um Skipper Andrew Bridge hatte es nicht geschafft, sich in Sicherheit zu bringen. Damit gibt es keine Chance mehr auf Rettung. Die Suche wurde eingestellt.

Die "Cheeki Rafiki" war auf dem Rückweg aus der Karibik nach England, als die Crew der Charterfirma von einem Wassereinbruch berichtete. Am Tag darauf, dem 16. Mai, brach der Kontakt ab. Nach umfangreicher Suche, an der sich auch Yachten im Rahmen der ARC Europe in großer Zahl beteiligten, kam jetzt die traurige Gewissheit. Ursache für das Unglück könnten Probleme mit der Rumpf-Kiel-Verbindung gewesen sein. 

Michael Rinck am 26.05.2014

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