Einhand-Weltumsegelung

Wasser im Schiff! Nonstop-Versuch nach einem Tag abgebrochen

Peter Conrads geplante Weltumsegelung endet im Großen Belt. Der Skipper legt einen Reparaturstopp ein und bereitet den Neustart vor

Uwe Janßen am 11.07.2018
Peter Conrad
YACHT / K. Andrews

Einhandsegler Conrad auf seiner „Timshal“

Gestern ist Peter Conrad in Eckernförde zur Nonstop-Weltumsegelung aufgebrochen, rund zehn Monate sollte die Reise dauern – nach rund 24 Stunden war sie bereits zu Ende: Im südlichen Großen Belt traf der Skipper die Entscheidung zum Abbruch. Die „Timshal“ hatte in ihrer ersten Nacht bei ruppigen Bedingungen erheblich Wasser gemacht.

Conrad hat aktuell noch keine schlüssige Erklärung für die Ursache; bei allen Tests, auch in schwierigen Bedingungen, ist dieses Problem zuvor nicht aufgetreten. Auf See lässt sich die Leckstelle in der mit Proviant und Ausrüstung voll beladenen Yacht nicht lokalisieren, und selbst wenn, wäre es fraglich, ob sie sich unter den Umständen beheben ließe. Deshalb hat sich der 48-Jährige schweren Herzens zu einem Reparaturstopp entschlossen. 

Verärgert und betrübt kehrt er nun um, zugleich aber auch gewohnt kämpferisch – das Ende dieses Versuchs soll nicht das Ende seiner Pläne bedeuten: „Ich will so schnell wie möglich wieder los!“  

Uwe Janßen am 11.07.2018

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