Kriminalität
Warnung vor Trickbetrügern

Ob beim Verkauf oder der Suche – Wer sich auf dem Gebrauchtbootmarkt tummelt, sollte wachsam sein. Das Internet macht es Ganoven leicht

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 23.08.2012

YACHT/ B. Andersch Segelyachten im Kleinanzeigenteil einer Zeitschrift – am besten ist der direkte Kontakt mit Käufer oder Verkäufer

Die Wasserschutzpolizei warnt vor Trickbetrügern im Internet. Wie die Kreuzer-Abteilung des DSV unter Berufung auf die Zeitschrift IBN mitteilt, bieten die Betrüger entweder selbst fiktive Sportboote unter Wert im Netz an oder melden sich bei Verkaufsofferten bei den Inserenten.

"In allen Fällen wird versucht, den Transport des infrage stehenden Bootes über eine Firma zu organisieren, die einen nahezu perfekten Internetauftritt hat. Zum Transport müssen Vorabzahlungen, meist über Internetbezahldienste oder andere Anbieter, geleistet werden. Um die Seriosität des Interessenten vorzutäuschen, wird beim Schriftwechsel regelmäßig eine Passkopie per Mail übermittelt. Diese „Dokumente“ erweisen sich meist als Fälschungen oder nicht zueinander passend. Bei verdächtigen Verkaufsangeboten oder sonstigen Fragen zu diesem Thema bieten die Ermittler des Kompetenz-Zentrums Bootskriminalität gerne ihre Unterstützung an. "Die Anfragenden müssen sich jedoch eindeutig gegenüber der Polizei identifizieren."

Nähere Auskünfte erteilt das Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität der Wasserschutzpolizei.


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Themen: BetrugBootsverkaufGebrauchtbootInternetPolizeiWasserschutzpolizei

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