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Wal auf Ostseetörn

Vor Rügen sichteten Biologen einen zwölf Meter langen Buckelwal

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 30.07.2008

Grund für den Besuch ist wahrscheinlich die Nahrungssuche. Auf der üblichen Sommerroute in die arktischen Gewässer folgen Wale den Fischschwärmen, von denen sie sich ernähren, durch die Nordsee. Dabei kommt es immer mal wieder vor, dass sie "falsch abbiegen".

Wie SPIEGEL ONLINE berichtet, kennt man beim Deutschen Meeresmuseum in Stralsund nur wenige vergleichbare Fälle aus den letzten Jahren.

Danach wurde zuletzt 2006 in polnischen Gewässern ein Buckelwal beobachtet. Bereits 2003 entdeckte man in der Lübecker Bucht ein sechs Meter langes und zwei Tonnen schweres, aber totes Buckelwalbaby.

Weitere Beobachtungen liegen länger zurück. 1978 etwa sei laut Harald Behnke, dem Direktor des Deutschen Meeresmuseums, ein zehn Meter langer, lebender Buckelwal vor Rügen gesehen worden. Davor war die Sichtung eines Wals in der Ostsee im Jahr 1851 dokumentiert worden.

Der Besuch des Wals kann für ihn kritisch werden. Er ernährt sich von kleinen Schwarmfischen. Davon wird er in der überfischten Ostsee aber nicht lange satt werden.


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Themen: Wal

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